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            <title>Mitgliederversammlung 26/3: Anträge</title>
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                <title>Mitgliederversammlung 26/3: Anträge</title>
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                        <title>B1: Corinna Schloderer</title>
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                        <author>Corinna Schloderer</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/mv-3/Corinna-Schloderer-36871/viewimage?sectionId=60590" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>GJ-Erfahrung:</dt><dd>Kampagnenteam 2026</dd><dt>Identifizierst du dich als FLINTA*:</dt><dd>Ja</dd><dt>Identifizierst Du Dich mit einer oder mehreren von struktureller Diskriminierung betroffenen Gruppen?:</dt><dd>keine Angabe</dd><dt>Alter:</dt><dd>12</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hallo ihr Lieben,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Name ist Corinna Schloderer und ich bin 26 Jahre alt. Ich bin seit eineinhalb Jahren aktives Mitglied der Grünen Jugend München und war zuletzt im Kampagnenteam zur Kommunalwahl 2026. Leider kann ich mich heute nicht persönlich bei euch vorstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich studiere aktuell Maschinenbau im Master, habe aber zuvor eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht. Ich übernehme gerne die Rechnungsprüfung für die GJM für 2025 und 2026, wenn ihr mir euer Vertrauen geben möchtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich würde mich über euer Vertrauen freuen und wünsche euch eine tolle MV.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Corinna</p></div></div><h2>PDF-Vorstellung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 00:17:47 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L1: Habib(t)is hoch hinaus – Antirassismus von der Straße bis ins Parlament!</title>
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                        <author>Vorstand der GRÜNEN JUGEND München (dort beschlossen am: 06.09.2026)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitgliederversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND München setzt sich politisch, programmatisch und öffentlich dafür ein, dass antirassistische Politik in München nicht bei Solidaritätsbekundungen stehen bleibt, sondern strukturell verankert wird: durch einen Migrationsbeirat mit echten Mitspracherechten, eine bekannte und niedrigschwellige städtische Meldestruktur gegen Rassismus, ausreichend Räume für migrantische Selbstorganisation und eine Verwaltung, die sich verpflichtend mit ihren eigenen rassistischen Strukturen auseinandersetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret fordert die GRÜNE JUGEND München:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Mehr Kompetenzen für den Migrationsbeirat</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gegenüber der Landeshauptstadt München, insbesondere dem Direktorium, dem der Migrationsbeirat organisatorisch zugeordnet ist, sowie dem Stadtrat, der über die Satzung des Migrationsbeirats beschließt, setzt sich die GRÜNE JUGEND München dafür ein, dass die Rechte des Migrationsbeirats im Rahmen der laufenden Beratungen zur „Zukunft des Migrationsbeirats&quot; spürbar ausgeweitet werden. Dazu gehören insbesondere:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein verbindliches Antrags- und Rederecht des Migrationsbeirats in den für seine Themen zuständigen Stadtratsausschüssen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Pflicht von Stadtrat und Verwaltung, sich mit Empfehlungen des Migrationsbeirats innerhalb einer festen Frist zu befassen und öffentlich zu begründen, wenn ihnen nicht gefolgt wird,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die im Migrationsbeirat selbst bereits geforderte Ansiedlung der Geschäftsstelle an der Stadtspitze statt in einer nachgeordneten Hauptabteilung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine auskömmliche, verlässliche Ausstattung der Geschäftsstelle und des Zuschusstopfs des Migrationsbeirats,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine kritische Evaluation der Gremienstruktur, einschließlich der Frage, wie eine demokratische, diskriminierungsfreie Zusammensetzung dauerhaft sichergestellt werden kann.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Öffentlichkeitskampagne zur städtischen Meldestelle gegen Rassismus</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND München fordert die Stadtregierung auf, über die städtische Fachstelle für Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit, die dem Oberbürgermeister unmittelbar unterstellt ist, eine breit angelegte, mehrsprachige Öffentlichkeitskampagne zur bestehenden Meldemöglichkeit für rassistische und diskriminierende Vorfälle (u. a. über melden-gegen-diskriminierung.de) durchzuführen. Ziel ist es, den Bekanntheitsgrad dieser bereits vorhandenen, aber viel zu wenig bekannten Struktur deutlich zu erhöhen – insbesondere unter Menschen, die von institutionellem Rassismus im Kontakt mit Behörden betroffen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Mehr Räume für migrantische Selbstorganisation</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND München fordert die Stadtregierung auf, insbesondere das Kommunalreferat als Verwalterin städtischer Liegenschaften sowie das Sozialreferat als zuständiges Fachreferat für Integrations- und Migrationsarbeit, den Bestand an dauerhaften, kostenlos nutzbaren Räumen für migrantische Selbstorganisationen auszubauen. Das Bellevue di Monaco zeigt beispielhaft, wie aus einer städtischen Liegenschaft im Erbbaurecht ein Ort für Vernetzung, safer spaces und demokratische Selbstorganisation entstehen kann. Beim Ausbau weiterer Angebote ist auf Dezentralität zu achten, damit migrantische Selbstorganisation nicht nur in der Innenstadt, sondern in allen Stadtbezirken möglich ist – auch angesichts der ohnehin oft langen Wege zwischen Wohnort, Kita, Arbeit und Sprachkurs. Die Bezirksausschüsse sollen dabei als lokale Expert*innen für geeignete Räume und Leerstände einbezogen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Verpflichtende Workshops zu Antirassismus für die Stadtverwaltung</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND München fordert die Stadtregierung auf, verpflichtende antirassistische Fortbildungen für alle städtischen Verwaltungsmitarbeiter*innen und Beamt*innen einzuführen und auszuweiten, mit besonderem Fokus auf Institutionen mit unmittelbarem Kontakt zu migrantischen Communities wie dem Kreisverwaltungsreferat (u. a. Ausländerbehörde), aber auch auf Ämter, deren Entscheidungen migrantische Menschen mittelbar betreffen, etwa Jobcenter. Zuständig hierfür sind in erster Linie das Personal- und Organisationsreferat als für Personalentwicklung und Fortbildung zuständiges Querschnittsreferat sowie die jeweiligen Fachreferate in eigener Verantwortung für ihre Beschäftigten. Zugleich fordert die Grüne Jugend München eine Umkehr der Sparpolitik im sozialen und personellen Bereich, damit Behörden personell überhaupt in der Lage sind, solche Fortbildungen durchzuführen, ohne dass dies zulasten der ohnehin unterbesetzten Bearbeitung von Anliegen der Bürger*innen geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>Einführung bzw. Ausweitung unabhängiger Meldewege innerhalb der Verwaltung</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND München fordert die Stadtregierung auf zu prüfen, wie Meldewege bei rassistischem Verhalten von Verwaltungsmitarbeiter*innen transparent, unbürokratisch und unabhängig ausgestaltet werden können, unter gleichzeitiger Wahrung von Interessen und Schutz der Betroffenen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>Rassismus als strukturelles Problem – von der Straße bis in die Behörde</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Rassismus in München zeigt sich nicht nur in offen rechten Vorfällen auf der Straße, sondern auch strukturell im Verwaltungshandeln. Die Studie „Institutionen und Rassismus&quot; (InRa) des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt zeigt, dass ein erheblicher Teil befragter Muslim*innen angibt, in Behörden rassistisch diskriminiert worden zu sein , während nur ein Bruchteil dieser Fälle überhaupt gemeldet wird, häufig aus der begründeten Sorge heraus, nicht ernst genommen zu werden. Das wiegt umso schwerer, als Behörden oft über zentrale Lebensfragen entscheiden, etwa ob die Miete gezahlt werden kann oder ob Kinder ein Mittagessen bekommen, wovon insbesondere FLINTA*-Personen besonders betroffen sind. Mitarbeitende und Verwaltungsstrukturen sind selbst Teil einer von Rassismus geprägten Gesellschaft und reproduzieren entsprechende Muster, wenn dem nicht aktiv entgegengewirkt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="2"><li>Migrantische Selbstorganisation als demokratische Praxis</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Migrantische Selbstorganisationen sind, wie auch die Bundeszentrale für politische Bildung beschreibt, eine Form demokratischer Praxis: Sie schaffen Räume, in denen sich Menschen ohne ständige Erklärungspflicht austauschen können, ermöglichen schnellen Anschluss an Communities und befähigen dazu, gemeinsame Anliegen zu organisieren und gegenüber Öffentlichkeit und Parlamenten zu vertreten. Das Bellevue di Monaco in der Münchner Müllerstraße zeigt, wie so ein Ort konkret aussehen kann: Aus einem Bündnis gegen den drohenden Abriss dreier städtischer Häuser entstand 2015 die Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco eG, die seit 2016 die Gebäude im Erbbaurecht der Landeshauptstadt München betreibt und seit der Eröffnung 2018 Wohnraum, Beratung, Bildung und ein Kulturprogramm für Geflüchtete und Münchner*innen anbietet. Ein solches Modell darf jedoch kein Einzelfall bleiben – gerade angesichts der Belastung durch weite Wege zwischen Wohnort, Kita, Arbeit und Sprachkurs braucht es dezentrale und kostenlose Angebote in allen Stadtteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="3"><li>Der Migrationsbeirat: Stimme ohne ausreichendes Gewicht</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Migrationsbeirat vertritt seit über 40 Jahren ehrenamtlich die politischen Interessen von Münchner*innen ohne deutschen Pass und berät Stadtrat und Verwaltung zu allen Fragen, welche die ausländische Bevölkerung betreffen. Seine Beschlüsse sind jedoch rechtlich nicht mehr als Empfehlungen an Direktorium, Stadtrat und Verwaltung; die Geschäftsstelle ist organisatorisch in einer Hauptabteilung des Direktoriums angesiedelt. Der Migrationsbeirat selbst fordert seit Jahren unter anderem eine Ansiedlung seiner Geschäftsstelle an der Stadtspitze sowie eine Erhöhung seines Budgets, eine Forderung, die zuletzt auch von einem interfraktionellen Antrag im Stadtrat aufgegriffen wurde. Da aktuell im Rahmen einer eigenen Kommission die „Zukunft des Migrationsbeirats&quot; verhandelt wird, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, als GRÜNE JUGEND Grüne Jugend München eine deutliche Position für mehr verbindliche Mitsprache statt bloßer Anhörung einzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="4"><li>Eine gute Struktur, die zu wenige kennen</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der Fachstelle für Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit verfügt München bereits über eine dem Oberbürgermeister direkt unterstellte Stelle, die städtisches Verwaltungshandeln gegen Rassismus koordiniert und über melden-gegen-diskriminierung.de eine niedrigschwellige, auch anonyme Meldemöglichkeit für rassistische und diskriminierende Vorfälle bietet, ausdrücklich auch für Fälle institutionellen Rassismus im Umgang mit der Stadtverwaltung selbst. Diese Struktur ist gut, aber schlicht zu unbekannt, um ihre Wirkung zu entfalten. Eine gezielte, mehrsprachige Kampagne, ähnlich den bereits jährlich stattfindenden Internationalen Wochen gegen Rassismus, die 2024 unter Beteiligung ziviler Träger wie dem Eine Welt Haus, den Stadtbibliotheken und dem NS-Dokumentationszentrum durchgeführt wurden – kann hier kurzfristig und mit überschaubarem Aufwand Wirkung erzielen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="5"><li>Antirassistische Fortbildung muss verpflichtend und ausreichend ressourciert sein</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bereits 2012 hat das Direktorium einen Grundsatzbeschluss zur Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsarbeit in der Stadtverwaltung gefasst. Angesichts der oben genannten InRa-Befunde reicht eine grundsätzliche Selbstverpflichtung allein jedoch nicht aus. Die Einstellung „Ich bin ja nicht rassistisch&quot; verhindert häufig gerade die Bereitschaft, sich mit der eigenen Sozialisation in einer rassistisch strukturierten Gesellschaft und den eigenen blinden Flecken auseinanderzusetzen. Verpflichtende, wiederkehrende Fortbildungen, insbesondere dort, wo Verwaltungsentscheidungen unmittelbaren Einfluss auf das Leben migrantischer Menschen haben, wie in der Ausländerbehörde des Kreisverwaltungsreferats, aber auch in vermeintlich fachfremden Bereichen wie dem Jobcenter, sind hierfür notwendig. Diese Fortbildungen dürfen aber nicht zur zusätzlichen Belastung ohnehin unterbesetzter Behörden werden; sie erfordern eine Abkehr von der Sparpolitik im sozialen und personellen Bereich, damit Verwaltungen sie tatsächlich leisten können, ohne dass die Bearbeitung dringender Anliegen der Bürger*innen weiter leidet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="6"><li>Politischer Auftrag der GRÜNE JUGEND</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Antirassistische Politik darf nicht bei Demonstrationen und Bekenntnissen enden. Sie muss dort ankommen, wo über Aufenthaltstitel, Wohnungen, Kitaplätze und Sozialleistungen entschieden wird, und dort, wo migrantische Menschen selbst mitbestimmen wollen, wie ihre Stadt aussieht. Die GRÜNE JUGEND München setzt sich deshalb dafür ein, dass Selbstorganisation gestärkt, Beteiligung verbindlich und Rassismus in der eigenen Verwaltung konsequent bearbeitet wird, von der Straße bis ins Parlament.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 18:45:23 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7: Tamam und d’accord – Mehrsprachigkeit zählen lassen!</title>
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                        <author>Vorstand der GRÜNEN JUGEND München (dort beschlossen am: 06.09.2026)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitgliederversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND München setzt sich politisch, programmatisch und öffentlich dafür ein, dass die Herkunftssprachen von Schüler*innen im bayerischen Schulsystem als vollwertige zweite oder dritte Fremdsprache anerkannt, unterrichtet, geprüft und zertifiziert werden, gleichberechtigt zu Sprachen wie Französisch, Spanisch oder Latein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der vorliegende Antrag soll nach Beschluss auf dieser Mitgliederversammlung als Antrag der GRÜNE JUGEND München auf dem Landesjugendkongress der GRÜNEN JUGEND Bayern gestellt werden, da die zugrundeliegenden Regelungen (Schulordnungen, Lehramtsausbildung, Kultusverwaltung) in die Zuständigkeit des Freistaats Bayern fallen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret fordert die GRÜNE JUGEND München:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Gegenüber dem Bayerischen Landtag, der Bayerischen Staatsregierung und insbesondere dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus (StMUK) sowie gegenüber der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen setzt sich die Grüne Jugend München dafür ein, dass die zentralen Herkunftssprachen der bayerischen Migrationsgesellschaft, insbesondere Türkisch, Kurdisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Albanisch, Arabisch und Griechisch, in den Katalog der als zweite oder dritte Fremdsprache wählbaren bzw. per Feststellungsprüfung nachweisbaren Sprachen aufgenommen werden. Vorbild ist die bereits bestehende Gleichstellung des Chinesischen mit Griechisch, Französisch, Italienisch, Russisch und Spanisch als dritter Fremdsprache am Sprachlichen Gymnasium.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Die in der Gymnasialschulordnung (GSO) und den entsprechenden Schulordnungen der übrigen Schularten geregelten Feststellungsprüfungen (u. a. § 15 Abs. 3 GSO) sollen so weiterentwickelt werden, dass in ihnen erbrachte Leistungsnachweise in einer Herkunftssprache unter denselben Voraussetzungen wie in den bereits anerkannten modernen Fremdsprachen als Note der zweiten oder dritten Fremdsprache in Jahres- und Abschlusszeugnisse eingetragen und, wo einschlägig, in die Abiturdurchschnittsnote einbezogen werden können.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Der Freistaat Bayern soll, anders als bisher, ein eigenes, staatlich organisiertes und qualitätsgesichertes Angebot an herkunftssprachlichem Unterricht aufbauen, das über den bislang allein bestehenden, von Konsulaten getragenen und nicht staatlich kontrollierten Unterricht hinausgeht. Nur so kann eine verlässliche, diskriminierungsfreie und pädagogisch wie inhaltlich unabhängige Grundlage für Unterricht, Prüfung und Zertifizierung geschaffen werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Um dem bestehenden Mangel an qualifizierten Lehrkräften zu begegnen, sollen die Studienangebote für herkunftssprachliche Fächer an bayerischen Hochschulen ausgebaut sowie die Anerkennung ausländischer Lehramtsabschlüsse und -qualifikationen für Herkunftssprachenlehrkräfte spürbar erleichtert und beschleunigt werden. Dabei soll auch die bereits in der Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) für Sprachen wie Türkisch, Polnisch, Tschechisch, Neugriechisch oder Japanisch vorgesehene, aber praktisch kaum genutzte Möglichkeit einer fremdsprachlichen Lehramtsqualifikation konsequent mit Leben gefüllt werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>Die Landeshauptstadt München soll sich beim Freistaat Bayern dafür einsetzen, als Modellregion für ein Pilotprojekt zur Anerkennung von Herkunftssprachen als reguläre Fremdsprache ausgewählt zu werden, um praktische Erfahrungen zu sammeln, bevor eine bayernweite Umsetzung erfolgt.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li>Die GRÜNE JUGEND Grüne Jugend Bayern soll sich dafür einsetzen, dass diese Forderungen an die bereits bestehenden Positionen der Landtags-Grünen zur Mehrsprachigkeit anschließen und in gemeinsamen parlamentarischen Initiativen (Anträge, Anfragen) konsequent weiterverfolgt werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li>Die GRÜNE JUGEND Grüne Jugend München und die GRÜNE JUGEND Grüne Jugend Bayern setzen sich innerhalb der Stadtgesellschaft, in Bündnissen mit migrantischen Selbstorganisationen, Elternverbänden und Bildungsgewerkschaften sowie in politischen Debatten dafür ein, Mehrsprachigkeit als gesellschaftliche Ressource und nicht als Defizit zu begreifen.</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>Sprachliche Vielfalt als Realität Bayerns</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bayern und München sind seit den Anwerbeabkommen der 1950er bis 1970er Jahre und durch nachfolgende Migrationsbewegungen dauerhaft mehrsprachig geprägt. Türkisch, Kurdisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Albanisch, Arabisch, Griechisch und weitere Sprachen sind für hunderttausende Schüler*innen in Bayern Familien- oder Erstsprachen. Diese Mehrsprachigkeit ist eine gesellschaftliche Realität und zugleich eine Ressource (sprachlich, kulturell und wirtschaftlich) die das bayerische Schulsystem bislang kaum anerkennt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="2"><li>Die aktuelle Rechtslage benachteiligt Herkunftssprachen</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im bayerischen Gymnasium können nach § 15 Abs. 3 GSO Feststellungsprüfungen zum Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen abgelegt werden; sie stehen jedoch praktisch nur für die etablierten &quot;modernen Fremdsprachen&quot; Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch und Spanisch offen. Dass eine Erweiterung dieses Katalogs grundsätzlich möglich ist, zeigt die durch Verordnung vom Juli 2022 vorgenommene Gleichstellung des Chinesischen mit Griechisch, Französisch, Italienisch, Russisch und Spanisch als dritter Fremdsprache am Sprachlichen Gymnasium (GVBl. 2022 S. 279). Eine vergleichbare Öffnung für Türkisch, Kurdisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Albanisch oder Arabisch, Sprachen, die tatsächlich von einem erheblichen Teil der Schüler*innen gesprochen werden, existiert bislang nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zugleich zeigt eine Schriftliche Anfrage im Bayerischen Landtag (Mehrsprachigkeit in Bayern I, 18. Wahlperiode), dass für spät beginnende Fremdsprachen am Gymnasium durchaus Lehramtsbefähigungen unter anderem für Türkisch, Polnisch, Tschechisch, Neugriechisch und Japanisch erworben werden können, diese Möglichkeit aber, jedenfalls für die genannten Herkunftssprachen, in der schulischen Praxis kaum zum Tragen kommt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bayern ist zudem, neben Baden-Württemberg, das einzige Bundesland, das keinen eigenen, staatlich organisierten herkunftssprachlichen Unterricht anbietet; hier findet ausschließlich der von Konsulaten getragene und nicht staatlich kontrollierte Konsulatsunterricht statt, dessen Inhalte in der Vergangenheit teils wegen möglicher politischer oder religiöser Einflussnahme in der Kritik standen. Länder wie Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Berlin gehen bewusst den umgekehrten Weg und bauen Herkunftssprachen gezielt zu einer gleichberechtigten Fremdsprache statt eines bloßen Wahlfachs aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="3"><li>Bildungsgerechtigkeit statt struktureller Benachteiligung</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn Schüler*innen ihre in der Familie erworbenen Sprachkenntnisse nicht zertifiziert im Zeugnis nachweisen können, während gleichzeitig für andere Fremdsprachen reguläre Notenwege und Feststellungsprüfungen offenstehen, entsteht eine strukturelle Ungleichbehandlung: Sprachkompetenz wird nicht nach ihrem tatsächlichen Wert, sondern nach der gesellschaftlichen Anerkennung der jeweiligen Sprache bewertet. Das trifft überproportional Kinder und Jugendliche aus Familien, die im Zuge der Gastarbeits- und späteren Migrationsgeschichte nach Bayern gekommen sind. Eine Schule, die Mehrsprachigkeit ernst nimmt, muss diese Schieflage beheben, statt sie fortzuschreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="4"><li>Position der bayerischen Grünen als Anknüpfungspunkt</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Landtags-Grünen fordern bereits seit Jahren, Herkunftssprachen als zweite oder dritte Fremdsprache vollständig anzuerkennen, zu fördern und zu zertifizieren – bis hin zur Berücksichtigung im Abitur, wie die migrationspolitische Sprecherin Gülseren Demirel zum Internationalen Tag der Muttersprache 2020 erklärte. Auch das Landtagswahlprogramm der bayerischen Grünen (&quot;Bildung in der Einwanderungsgesellschaft – besser für alle!&quot;) verlangt eine verbindliche Anerkennung der Herkunftssprache als zweite Fremdsprache. Dieser Antrag konkretisiert diese Position um überprüfbare, umsetzbare Schritte und schafft damit eine klare Anschlussfähigkeit an die parlamentarische Arbeit der Partei, ein zusätzliches Argument dafür, ihn über die Mitgliederversammlung der Grünen Jugend München hinaus auf den Landesjugendkongress der Grünen Jugend Bayern zu tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="5"><li>Politischer Auftrag der GRÜNE JUGEND</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die GRÜNE JUGEND versteht sich als politische Kraft für Bildungsgerechtigkeit und gegen strukturelle Diskriminierung. Ob eine Sprache im Zeugnis zählt oder nicht, entscheidet mit darüber, ob junge Menschen ihre eigene Mehrsprachigkeit als Stärke oder als etwas Unsichtbares erleben. „Tamam&quot; und „d&#039;accord&quot; bedeuten am Ende dasselbe – nur eine der beiden Sprachen zählt bisher im bayerischen Zeugnis etwas. Das wollen wir ändern.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 18:42:07 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8: Sichtbar machen, was uns geprägt hat – Für ein Museum zur Geschichte der Gastarbeiter*innen in München!</title>
                        <link>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/sichtbar-machen-was-uns-gepragt-hat-fur-ein-museum-zur-geschichte-d-21345</link>
                        <author>Vorstand der GRÜNEN JUGEND München (dort beschlossen am: 06.09.2026)</author>
                        <guid>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/sichtbar-machen-was-uns-gepragt-hat-fur-ein-museum-zur-geschichte-d-21345</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitgliederversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND München setzt sich politisch, programmatisch und öffentlich dafür ein, dass die Landeshauptstadt München ein eigenständiges Museum zur Geschichte der sogenannten Gastarbeiter*innen schafft, das ihre Migrations-, Arbeits- und Lebensgeschichte in München von den 1950er Jahren bis heute sichtbar macht, erforscht und vermittelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret fordert die GRÜNE JUGEND München:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Gegenüber der Landeshauptstadt München sowie gegenüber der Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen–Rosa Liste setzt sich die GRÜNE JUGEND München dafür ein, dass ein entsprechender Antrag in den Kulturausschuss des Stadtrats eingebracht wird, mit dem Ziel, dass die Vollversammlung des Stadtrats das Kulturreferat mit der Konzeption und Errichtung eines Museums zur Geschichte der Gastarbeiter*innen in München beauftragt.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Als ersten Schritt soll das Kulturreferat mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt werden, die Trägerschaft, Standort, Betriebskosten und mögliche Kooperationen klärt – etwa mit dem Münchner Stadtmuseum, dem NS-Dokumentationszentrum München, dem Stadtarchiv München, dem Historischen Seminar der LMU München sowie migrantischen Selbstorganisationen und Wohlfahrtsverbänden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Das Museum soll organisatorisch beim Kulturreferat der Landeshauptstadt München angesiedelt werden, analog zu bestehenden städtischen Erinnerungsorten, und dauerhaft mit ausreichenden Mitteln im städtischen Haushalt ausgestattet werden. Die entsprechende Mittelbereitstellung ist im Rahmen der jährlichen Haushaltsberatungen durch die Stadtratsfraktion zu beantragen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Die inhaltliche Konzeption soll partizipativ unter Einbeziehung von Zeitzeug*innen der Gastarbeiter*innen-Generation, ihren Nachkommen, migrantischen Communities und Selbstorganisationen, dem städtischen Migrationsbeirat sowie der Migrations- und Geschichtsforschung erfolgen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>Das Museum soll insbesondere folgende Aspekte der Münchner Gastarbeiter*innen-Geschichte abbilden: die Anwerbeabkommen und ihre wirtschaftlichen wie politischen Hintergründe, die Ankunft und Erstunterbringung in München, die Arbeits- und Wohnbedingungen, die besondere Situation von Gastarbeiterinnen, Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen, Familiennachzug und Vereinsleben sowie den bis heute wirkenden Beitrag dieser Generationen zur Münchner Stadtgesellschaft.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li>Das Museum soll einen expliziten Bildungsauftrag erhalten: museumspädagogische Angebote für Schulen und Jugendgruppen, mehrsprachige Führungen und Materialien sowie eine enge Anbindung an die politische Bildungsarbeit der Stadt.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li>Bei der Standortwahl soll geprüft werden, ob eine Anbindung an historisch bedeutsame Orte der Ankunft, etwa im Umfeld des Hauptbahnhofs, möglich ist, um die Geschichte auch räumlich erfahrbar zu machen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li>Die Grüne Jugend München setzt sich innerhalb der Stadtgesellschaft, in Bündnissen sowie in politischen Debatten dafür ein, der Geschichte der Gastarbeiter*innen als integralem Bestandteil der Münchner Stadtgeschichte einen dauerhaften und würdigen Platz in der städtischen Erinnerungskultur zu verschaffen.</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>Die Gastarbeiter*innen-Geschichte Münchens</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>München ist seit den 1950er Jahren eine der zentralen Ankunftsstädte der bundesdeutschen Arbeitsmigration. Beginnend mit dem deutsch-italienischen Anwerbeabkommen von 1955 schloss die Bundesrepublik in den folgenden Jahren weitere Anwerbeabkommen ab: mit Griechenland und Spanien 1960, mit der Türkei 1961, mit Marokko 1963, mit Portugal 1964, mit Tunesien 1965 und mit Jugoslawien 1968. Bis zum Anwerbestopp 1973 kamen auf diesem Weg rund 14 Millionen Menschen als sogenannte Gastarbeiter*innen in die Bundesrepublik, ein erheblicher Teil von ihnen nach München.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Münchner Hauptbahnhof war dabei zentraler Ankunftsort. Neuangekommene wurden zunächst in einem Bunker unter Gleis 11 registriert und verteilt, bevor sie, häufig in Baracken und nach Herkunftsländern getrennten Unterkünften, in der Stadt untergebracht wurden. Bereits 1969 lebten schätzungsweise 88.000 angeworbene Gastarbeiter*innen in München. Sie kamen überwiegend aus Italien, Griechenland, Spanien, dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei und füllten Lücken auf dem Arbeitsmarkt, ohne die das sogenannte Wirtschaftswunder in dieser Form nicht möglich gewesen wäre.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Arbeits- und Lebensbedingungen waren dabei oft prekär: niedrige Löhne, beengte Unterkünfte, kaum Ansprache in eigener Sprache und eine weitgehende Isolation von der einheimischen Bevölkerung prägten den Alltag vieler Gastarbeiter*innen. Besonders Gastarbeiterinnen waren zusätzlich von struktureller Benachteiligung betroffen, etwa durch die niedrigsten Löhne und eine hohe Mehrfachbelastung durch Erwerbsarbeit, Haushalt und Familie. Kirchliche und wohlfahrtsverbandliche Träger wie die Caritas richteten eigene Beratungs- und Freizeitzentren ein, weil sich Wirtschaft, Kommune und Staat nach zeitgenössischer Einschätzung deutlich zu wenig um die soziale Betreuung kümmerten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anders als der Begriff „Gastarbeiter“ suggerierte, blieben viele der angeworbenen Menschen dauerhaft. Bereits 1972 bekannte sich die Landeshauptstadt München in einer vom damaligen Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel in Auftrag gegebenen Studie offiziell dazu, eine Einwanderungsstadt zu sein, ein früher, bemerkenswerter Realitätscheck gegenüber der bundespolitischen Rotationsvorstellung. Die Geschichte der Gastarbeiter*innen ist damit keine Randnotiz, sondern ein konstitutiver Teil der Münchner Stadtgeschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="2"><li>Warum diese Geschichte einen eigenen Raum braucht</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bislang wurde die Geschichte der Gastarbeiter*innen in München vor allem punktuell aufgearbeitet, etwa durch die vom Kulturreferat im Jahr 2000 herausgegebene Publikation und Ausstellung „Für 50 Mark einen Italiener“. Eine dauerhafte, für die Stadtgesellschaft jederzeit zugängliche Institution, die diese Geschichte kontinuierlich erforscht, vermittelt und weiterschreibt, existiert bislang nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das ist aus mehreren Gründen problematisch. Erstens prägt die Geschichte der Gastarbeiter*innen bis heute die Identität hunderttausender Münchner*innen mit Migrationsbiografie, ihrer Kinder, Enkel*innen und der Communities, die aus dieser Migration entstanden sind. Wo diese Geschichte keinen sichtbaren Ort hat, fehlt auch die gesellschaftliche Anerkennung dessen, was diese Generationen für die Stadt geleistet haben. Zweitens prägt die Bezeichnung „Gast“ bis heute ein Bild von Vorläufigkeit und Nicht-Zugehörigkeit, das der Realität einer seit Jahrzehnten migrationsgeprägten und postmigrantischen Stadtgesellschaft nicht gerecht wird. Ein Museum kann diesem verengten Bild eine differenzierte, von den Betroffenen selbst mitgestaltete Erzählung entgegensetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Drittens zeigt sich gerade jetzt ein Zeitfenster mit besonderer Dringlichkeit: Die Generation, die die Anwerbung und Ankunft der 1950er bis 1970er Jahre selbst erlebt hat, wird zunehmend älter. Ihre Erinnerungen als Zeitzeug*innen zu sichern und musealisch aufzubereiten, ist nur jetzt noch in vollem Umfang möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="3"><li>Städtische Erinnerungskultur als Verantwortung</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>München hat mit Institutionen wie dem NS-Dokumentationszentrum, dem Jüdischen Museum München oder dem Stadtmuseum gezeigt, dass die Stadt bereit ist, Verantwortung für die eigene Erinnerungskultur zu übernehmen und ihr entsprechende institutionelle und finanzielle Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Diese Verantwortung darf nicht bei der NS-Zeit enden, sondern muss auch die Nachkriegsmigrationsgeschichte umfassen, die München ebenso grundlegend geprägt hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Da die städtischen Museen, Sammlungen und die kulturelle Bildungsarbeit in die Zuständigkeit des Kulturreferats fallen, ist dieses der richtige Ort für Konzeption und Betrieb eines solchen Museums. Über die konkrete Beauftragung entscheidet, wie bei vergleichbaren Vorhaben üblich, der Stadtrat: Ein Antrag der Stadtratsfraktion wird zunächst im zuständigen Fachausschuss, hier dem Kulturausschuss, vorberaten, bevor die Vollversammlung des Stadtrats über einen Prüf- oder Umsetzungsauftrag an das Kulturreferat sowie über die notwendigen Haushaltsmittel entscheidet. Die Grüne Jugend München kann diesen Prozess nicht selbst auslösen, wohl aber durch politischen Druck auf die eigene Partei und deren Stadtratsfraktion befördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="4"><li>Politischer Auftrag der GRÜNE JUGEND</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als progressive Jugendorganisation versteht sich die GRÜNE JUGEND München als politische Kraft, die für Antidiskriminierung, gesellschaftliche Teilhabe und eine ehrliche Auseinandersetzung mit der eigenen Stadtgeschichte eintritt. Ein Museum zur Geschichte der Gastarbeiter*innen ist dabei mehr als ein kulturpolitisches Anliegen: Es ist Ausdruck der Überzeugung, dass eine Stadt erst dann ihrer migrationsgeprägten Realität gerecht wird, wenn sie deren Geschichte aktiv erzählt, statt sie zu übergehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die GRÜNE JUGEND München möchte sich deshalb dafür einsetzen, dass München nicht nur eine weltoffene und vielfältige Stadt sein will, sondern dies auch institutionell und sichtbar in ihrer Erinnerungskultur verankert.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 18:39:25 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Umfassende Aufklärung für unsere neun Engel: Forderung nach einem Untersuchungsausschuss im Bayerischen Landtag zum Anschlag am OEZ am 22. Juli 2016</title>
                        <link>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/Umfassende-Aufklarung-fur-unsere-neun-Engel-Forderung-nach-einem-Unte-46744</link>
                        <author>Alexander Schiller (KV München)</author>
                        <guid>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/Umfassende-Aufklarung-fur-unsere-neun-Engel-Forderung-nach-einem-Unte-46744</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND München soll beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND München unterstützt nachdrücklich die Forderungen der Initiative „München OEZ erinnern“, die eine umfassende Aufklärung des rassistischen Anschlags am Münchner OEZ am 22. Juli 2016 mit einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss im Bayerischen Landtag fordern. Sie wird sich auf Landesebene dafür einsetzen und sich mit dem JuSos München und den JuSos Bayern diesbezüglich abstimmen, um den Druck auf die Fraktionen „Bündnis 90/Die Grünen“ und „SPD“ im Bayerischen Landtag zu erhöhen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Namen der Opfer dieses rechtsextremen und rassistischen Anschlags sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Armela. Can. Dijamant. Guiliano. Hüseyin. Roberto. Sevda. Selçuk. Sabine.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Niemals vergessen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Am 22. Juli 2016 schoss ein 18-jähriger Attentäter, der in rechtsextremen Chatgruppen aktiv war und sich bewusst den Jahrestag des rechtsextremen Anschlags in Oslo und Utøya ausgesucht hatte, gezielt am Münchner Olympia-Einkaufszentrum auf migrantische Menschen. Er tötete an diesem Tag neun Menschen und verletzte fünf Menschen schwer. Neun Menschen wurden viel zu früh aus ihrem Leben gerissen. Familien haben ihre Liebsten verloren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Tat wurde zuerst jahrelang als Amoklauf eingestuft, obwohl schon früh deutliche Anhaltspunkte für ein rechtsextremes Motiv vorlagen. Erst nach drei Jahren und drei Monaten änderte das LKA die Einstufung ab. Die Tat wurde als „politisch motivierte Gewalt rechts“ eingestuft, ohne jedoch die Tat im entsprechenden Jahresbericht von 2016 nachzutragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Tatnacht berichteten viele Angehörige davon, dass sie von der Polizei nach dem Anschlag verdächtigt und stigmatisiert wurden. Hier ist Aufarbeitung und Sensibilisierung notwendig. Außerdem muss geprüft werden, inwieweit die Ergänzung der polizeilichen Ausbildung mit Antidiskriminierungsschulungen erneute Stigmatisierung von Opfern verhindern könnte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem möchten wir uns offenen Fragen der Angehörigen anschließen, die diese in einer Kampagne zum zehnten Jahrestag des Anschlags zum Ausdruck gebracht haben:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Offen bleibt auch, wie Strukturen im Gesundheitssystem eine Radikalisierung und Gefährlichkeit des Täters früher wahrnehmen hätten können und welche Lehren daraus vielleicht für die Zukunft gezogen werden sollten. Außerdem war der Täter mit einem späteren Attentäter in New Mexico, USA, in der selben rechtsextremen Steamgruppe aktiv. Von dieser Verbindung wussten deutsche Behörden, jedoch tauschten sich BKA und LKA unzureichend untereinander aus und übermittelten die Daten nicht in die USA. Vermutlich hätte mit einer konsequenteren Warnung der amerikanischen Behörden das Attentat in New Mexico verhindert werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der zentrale Grund für uns als GRÜNE JUGEND München für einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss ist Folgender:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dem Staat ist es nicht gelungen, die Opfer dieses Attentats zu schützen. Die Angehörigen der Opfer wurden nach der Tat stigmatisiert, teilweise erneut verdächtigt, im Unklaren gelassen. Die Einstufung der Tat als gesichert rechtsextrem kam sehr spät und es sind noch einige Fragen offen. Der Freistaat Bayern hat sein Schutzversprechen nicht halten können, und ist deshalb den Angehörigen maximale Aufklärung schuldig.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 06 Sep 2026 17:59:49 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: München hitzefest machen - Klimagerechtigkeit beginnt vor Ort!</title>
                        <link>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/Munchen-hitzefest-machen-Klimagerechtigkeit-beginnt-vor-Ort-33512</link>
                        <author>AK Klimagerechtigkeit (dort beschlossen am: 06.09.2026)</author>
                        <guid>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/Munchen-hitzefest-machen-Klimagerechtigkeit-beginnt-vor-Ort-33512</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>37,6 Grad Celsius. Das ist der neue Hitzerekord für München seit Ende Juni [1]. Auch deutschlandweit war dieser Sommer sehr heiß, mit den meisten Hitzetagen jemals [2]. Durch die Erderhitzung werden Sommer wie diese mindestens zum neuen Normal. Daraus folgt: Es braucht entschlosseneren Klimaschutz von allen Seiten. Und: Die Stadt München muss sich an den Klimawandel anpassen, um Hitzetote zu verhindern, Produktivitätsverluste zu verringern und eine lebenswerte Stadt für alle zu sichern. Da der Klimawandel besonders sozial schwächer gestellte Menschen in Hitzevierteln trifft, müssen politische Maßnahmen immer sozial gerecht gestaltet sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aus diesen Gründen soll die Mitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND München beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1) Die Stadt braucht mehr Begrünung, besonders in Hitzevierteln. Dafür soll Fassadenbegrünung, Dachbegrünung und Gemeinschaftsgärten auf Dächern und in Wohnanlagen nach dem Prinzip der „Essbaren Stadt“ stärker gefördert werden, wobei in der Stadtklimaanalyse als Hitzeviertel ausgewiesene Gebiete bevorzugt berücksichtigt werden sollen. Als „Essbare Stadt“ verstehen wir hier ein Städtekonzept, bei dem auf öffentlichen gut zugänglichen Flächen kostenfrei und gemeinschaftlich Lebensmittel für den täglichen Gebrauch angebaut werden. Das kann zum Beispiel in Gemeinschaftsgärten und Dachgärten stattfinden. [3]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Begrünung kühlt sowohl Hausfassaden als auch Umgebung und wirkt dem sogenannten städtischen Hitzeinseleffekt entgegen. Beispiele wie in der Adlzreiterstraße zeigen, wie Häuser abgekühlt, gedämmt und nebenbei Nachbarschaft gefördert werden kann. [4]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2) Das Ziel, die Stadt München zur Schwammstadt zu machen, soll mit Leben gefüllt werden. Wichtig hierbei sind Konzepte, die vor Ort erlebbar sind und ein positives Gemeinschaftsgefühl erzeugen. In den vergangenen Jahren hat der Wettbewerb „Abpflastern“ nach niederländischem Vorbild auch in Deutschland Bekanntheit erfahren. In diesem Jahr haben bereits verschiedene Städte in Bayern, etwa Ingolstadt und Nürnberg, teilgenommen. Wir fordern die Stadt München auf, eine Teilnahme im Jahr 2027 vorzubereiten. Dazu gehören:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Vorbereitung einer Öffentlichkeitskampagne, die die Stadtbevölkerung motiviert sich hier proaktiv zu engagieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Prüfung von Haushaltsmitteln, um Teilnehmenden die Kosten für die Entsorgung von entstehendem Bauschutt abzunehmen (analog Neumünster, [5]) sowie eine klimafreundliche Bepflanzung zu subventionieren (analog Flensburg, [6]).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Planung städtischer Pilotprojekte, die die in dem Wettbewerbszeitraum 2027 umgesetzt werden können. Die Stadt München soll hier mit positivem Beispiel vorangehen und sowohl andere Städte als auch ihre eigenen Bürger*innen inspirieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3) Davon unabhängig muss jede Fläche auf ihr Entsiegelungspotential geprüft werden. Leider führt dies innerhalb der Stadtgesellschaft häufig zu Zerwürfnissen, die dem gemeinsamen Ansinnen der Klimaanpassung im Wege stehen. Paradebeispiel ist der immer wieder aufflammende Kampf um Parkplätze. Wir bekennen uns klar zu unserem Ziel einer autofreien Stadt innerhalb des mittleren Rings. Gleichzeitig stellen wir fest, dass viele Parkplätze kurzfristig weiter bestehen werden. Wir fordern die Stadt daher auf, mit größerem Nachdruck die nächtliche Nutzung von Supermarktparkplätzen oder die gemeinschaftliche Nutzung von Firmenparkplätzen zu prüfen und zu ermöglichen, damit real durch Begrünung weniger Parkplätze wegfallen. Gleichwohl müssen bestehen bleibende Parkplätze im öffentlichen Raum, etwa am Straßenrand, keine vollständige Versiegelung bedeuten. Statt auf Asphalt kann hier auch auf Rasengittersteinen oder versickerungsfähigem Pflaster geparkt werden. So blieben Parkplätze bestehen, die Straße hat jedoch nun zumindest ein minimales Sickerpotential. Wir fordern die Stadt explizit auf, bei kommenden Umbaumaßnahmen stets jede noch so kleine Möglichkeit zur Entsiegelung konsequent zu nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4) Städtische Bauprojekte müssen hitzeresilient werden. Bei allen städtischen Neubau-, Umbau- und Sanierungsprojekten sollen Klimaanpassung und Hitzeschutz von Beginn an mitgedacht werden. Dazu gehören insbesondere ausreichende Verschattung, Wärmepumpen, die im Sommer als Klimaanlagen genutzt werden können und ausreichende Begrünung, wobei diese Maßnahmen insbesondere in stark hitzebelasteten Quartieren priorisiert werden sollen. Außerdem sollten Klimaanlagen und Wärmepumpen – wenn möglich – mit Photovoltaik kombiniert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5) Der öffentliche Nahverkehr muss auch bei zunehmender Hitze zuverlässig nutzbar bleiben. Die Stadt München soll sich dafür einsetzen, die Klimatisierung und Belüftung von Bussen und Tram weiter zu verbessern und die Ausfallsicherheit zu erhöhen. Auch bei der Beschaffung neuer Fahrzeuge soll eine leistungsfähige Klimatisierung verbindlicher Standard sein. Die U-Bahnen in München sind aktuell nicht mit Klimaanlagen ausgestattet, was auf den meisten Linien im Untergrund auch nicht nötig ist. Bei Linien an der Oberfläche (U6 nach Garching) führt dies an heißen Tagen aber zu unzumutbaren Temperaturen in der U-Bahn. Wir fordern daher den Einbau von Klimaanlagen oder anderen kühlenden Maßnahmen in der U6 zu prüfen und umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6) Städtische Schulen brauchen klare Regeln für Hitzefrei. Die Stadt München sollte für ihre Schulen verbindliche Empfehlungenfür Unterricht bei extremer Hitze entwickeln und sich dabei an Empfehlungen von der Allianz Klimawandel und Gesundheit orientieren. Wenn Unterricht in den Schulgebäuden aufgrund der Temperaturen nicht mehr sinnvoll möglich ist, soll der Unterricht frühzeitig beendet oder in geeignete kühlere Räume verlegt werden. Dabei müssen insbesondere der Schutz der Schüler*innen und Beschäftigten sowie eine verlässliche Betreuung von Kindern berücksichtigt werden. Nach aktueller Rechtslage überlässt der Freistaat Bayern den Schulleitungen im konkreten Fall die Entscheidung, ob Schule stattfindet oder nicht. Also kann jede Schulleitung selbst entscheiden, ob es an Schulen hitzefrei gibt. Deshalb kann die Stadt München nur Empfehlungen geben [7].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7) Nachbarschaftstreffs und öffentliche Gebäude sollen bei Hitzewellen (nach DWD-Definition) als weitere kühle Zufluchtsorte zur Verfügung stehen. Die Stadt München soll geeignete öffentliche Einrichtungen, insbesondere Nachbarschaftstreffs, Bibliotheken, Bürgerhäuser und Kulturzentren, während Hitzewellen möglichst lange und niedrigschwellig als Aufenthalts- und Schutzorte zugänglich machen. Dafür müssen sie über ausreichende Verschattung, Belüftung oder Kühlung, Sitzmöglichkeiten und Zugang zu Trinkwasser verfügen und, falls zutreffend, in der „Karte kühler Orte“ der Stadt erfasst werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus ist es die Aufgabe der Stadt München, für die Nachbarschaftstreffs Ventilatoren zu beschaffen, die diese dann vor Hitzewellen auf Anfrage an Bewohnende der Stadtviertel verleihen können, (wenn nötig auch mit Pfandgebühr). Dabei sollen Nachbarschaftstreffs in besonders von Hitze betroffenen Stadtvierteln mit verhältnismäßig vielen Ventilatoren ausgestattet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8) Kostenloses Trinkwasser muss überall leicht zugänglich sein. Die Stadt München soll das Netz öffentlicher Trinkbrunnen insbesondere in stark hitzebelasteten Quartieren weiter ausbauen und bestehende Trinkwasserstellen gut sichtbar kennzeichnen. Zusätzlich soll München den Ausbau des Refill-Netzwerks unterstützen, indem städtische Einrichtungen und weitere geeignete Einrichtungen aktiv zur Teilnahme an Refill Deutschland motiviert werden. Die Standorte sollen zentral und aktuell online auffindbar sein. Wir fordern daher die Integration von Refill-Stationen in die städtische Karte der Trinkwasserbrunnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quellen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] <a href="https://www.blick-aufs-wetter.com/messwerte/historie/ort/M%C3%BCnchen-Stadt/03379">https://www.blick-aufs-wetter.com/messwerte/historie/ort/M%C3%BCnchen-Stadt/03379</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[2] <a href="https://www.merkur.de/deutschland/zuvor-sogar-2003-geknackt-hitzetage-rekord-2026-mehr-als-je-zr-94445474.html">https://www.merkur.de/deutschland/zuvor-sogar-2003-geknackt-hitzetage-rekord-2026-mehr-als-je-zr-94445474.html</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[3] <a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-fassade-begruenen-kosten-wilder-wein-li.3516588">https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-fassade-begruenen-kosten-wilder-wein-li.3516588</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[4] <a href="https://www.ernaehrungswandel.org/vernetzen/nischeninnovationen-in-europa/essbare-staedte">https://www.ernaehrungswandel.org/vernetzen/nischeninnovationen-in-europa/essbare-staedte</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[5] <a href="https://www.neumuenster.de/verkehr-umwelt/klima-umweltqualitaet/themen-projekte/abpflastern">https://www.neumuenster.de/verkehr-umwelt/klima-umweltqualitaet/themen-projekte/abpflastern</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[6] <a href="https://www.flensburg.de/Wohnen-Wirtschaft/Verkehr-Mobilit%C3%A4t-Klima/Klimaschutz-Klimaanpassung/Klimaanpassung/Entsiegelungs-Wettbewerb-abpflastern-/">https://www.flensburg.de/Wohnen-Wirtschaft/Verkehr-Mobilit%C3%A4t-Klima/Klimaschutz-Klimaanpassung/Klimaanpassung/Entsiegelungs-Wettbewerb-abpflastern-/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[7]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://www.br.de/kinder/hitze-hitzefrei-schule-regelung-sonne-coole-tipps-100.html">https://www.br.de/kinder/hitze-hitzefrei-schule-regelung-sonne-coole-tipps-100.html</a>)</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>37,6 Grad Celsius wurden im Juni 2026 in München gemessen – ein neuer Höchstwert an der entsprechenden Messstation [*1]. Der Sommer 2026 hat damit erneut sichtbar gemacht, was sich bereits seit Jahren abzeichnet: Extreme Hitze ist auch in München keine Ausnahme mehr. Deutschlandweit war 2026 der Sommer mit den meisten Tagen mit Temperaturen von mindestens 30 Grad seit Beginn der entsprechenden Messungen [*2].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Entscheidend ist deshalb nicht allein, wie heiß ein einzelner Sommer ausfällt. Mit der fortschreitenden Erderhitzung werden Hitzeperioden häufiger und intensiver. München muss sich deshalb dauerhaft darauf einstellen, dass hohe Temperaturen und längere Hitzeperioden zu den Rahmenbedingungen zukünftiger Stadtentwicklung gehören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hitze ist für viele Menschen in dieser Stadt eine konkrete gesundheitliche Belastung. Besonders gefährdet sind unter anderem ältere Menschen, Kinder und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen. Gleichzeitig ist die Belastung innerhalb einer Stadt ungleich verteilt: Dicht bebaute und stark versiegelte Quartiere heizen sich besonders stark auf, während Bäume, Grünflächen, Verschattung und Wasser zur Abkühlung beitragen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>München verfügt inzwischen über die notwendigen Grundlagen, um diese Unterschiede gezielt zu berücksichtigen.</strong> Die aktuelle Stadtklimaanalyse zeigt, wo im Stadtgebiet eine besonders hohe thermische Belastung besteht und deshalb dringend Maßnahmen erforderlich sind. Klimaanpassung sollte deshalb nicht nach dem Gießkannenprinzip erfolgen. Die begrenzten öffentlichen Mittel müssen vorrangig dort eingesetzt werden, wo Hitzebelastung und soziale Verwundbarkeit zusammentreffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Die Stadt dort kühlen, wo die Hitze am größten ist</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine zentrale Antwort auf zunehmende Hitze ist eine grünere Stadt. Bäume und andere Vegetation spenden Schatten und tragen durch Verdunstung zur Abkühlung bei. Dach- und Fassadenbegrünungen können ebenfalls zur Verbesserung des lokalen Mikroklimas beitragen und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität erhöhen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für München kommt es dabei nicht allein auf die Gesamtzahl neu gepflanzter Bäume oder begrünten Flächen an. Entscheidend ist deren räumliche Verteilung. Neue Begrünung und Verschattung sollten insbesondere dort entstehen, wo die Stadtklimaanalyse eine hohe thermische Belastung ausweist und gleichzeitig wenig vorhandenes Grün zur Verfügung steht [*3].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Damit wird Klimaanpassung zu einer Frage der Verteilungsgerechtigkeit: <strong>Wer heute besonders stark unter Hitze leidet, soll auch besonders stark von den Maßnahmen der Stadt profitieren.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Wasser zurückhalten statt Flächen weiter versiegeln</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hitze und Starkregen sind zwei Seiten derselben Herausforderung. Versiegelte Flächen heizen sich auf und verhindern gleichzeitig, dass Niederschlagswasser vor Ort versickern kann. Eine klimaangepasste Stadt muss deshalb Wasser möglichst lange im Stadtgebiet halten und für Verdunstung und Begrünung nutzbar machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Prinzip der Schwammstadt bietet hierfür einen geeigneten Ansatz. Regenwasser soll möglichst dort aufgenommen, gespeichert und wieder abgegeben werden, wo es abregnet. Entsiegelung kann deshalb gleichzeitig zur Hitzevorsorge, zur Verbesserung des lokalen Wasserhaushalts und zur Anpassung an Starkregen beitragen [*4].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darum muss Entsiegelung zu einem selbstverständlichen Bestandteil städtischer Planung werden. Bei Bau- und Umbaumaßnahmen sollen nicht nur große Flächen betrachtet werden. Auch kleinere versiegelte Bereiche im Straßenraum, auf Plätzen und bei bestehenden Parkflächen können einen Beitrag leisten. Wo es technisch und rechtlich möglich und sinnvoll ist, sollte Versickerung gegenüber einer vollständigen Versiegelung Vorrang erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei darf die Stadt nicht allein auf die eigenen Flächen schauen. Ein erheblicher Teil des Stadtgebiets befindet sich in privater Hand. Ein „Abpflastern“-Wettbewerb kann deshalb eine sinnvolle Ergänzung zu städtischen Maßnahmen sein: Bürger*innen werden motiviert, selbst aktiv zu werden, und erhalten zugleich konkrete Unterstützung bei der Umsetzung. Beispiele aus anderen Städten zeigen, dass finanzielle Anreize – etwa für Entsorgungskosten oder eine anschließende Bepflanzung – solche Maßnahmen unterstützen können [*5].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Auch hier sollte der Grundsatz gelten: Wo Hitzebelastung und fehlende Grün- und Versickerungsflächen zusammentreffen, sollte die Stadt besonders aktiv werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Menschen während Hitzewellen unmittelbar schützen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stadtplanung wirkt langfristig. Während einer konkreten Hitzewelle brauchen Menschen jedoch auch kurzfristig Schutz. Nicht alle Menschen können ihre Wohnung ausreichend kühlen oder sich einfach an einen kühleren Ort begeben. Öffentliche Einrichtungen können deshalb eine wichtige Funktion als niedrigschwellige Schutz- und Aufenthaltsorte übernehmen [*6] [*7].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insbesondere Nachbarschaftstreffs und andere geeignete öffentliche Einrichtungen sollten während Hitzewellen möglichst vielen Menschen offenstehen und über eine ausreichende Belüftung beziehungsweise Kühlung verfügen. Welche Ausstattung jeweils erforderlich ist, sollte sich dabei am konkreten Bedarf und an der örtlichen Hitzebelastung orientieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch der Zugang zu Trinkwasser muss möglichst einfach sein. Bestehende Trinkbrunnen und Refill-Angebote sollten deshalb besser sichtbar und öffentlich kommuniziert werden. Gerade während einer Hitzewelle müssen Informationen über erreichbare Trink- und Aufenthaltsmöglichkeiten schnell und unkompliziert verfügbar sein [*8].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Schulen und Nahverkehr als Orte besonderer Hitzebelastung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Besondere Aufmerksamkeit verdienen Orte, an denen sich Menschen auch während einer Hitzewelle über längere Zeit aufhalten müssen. Dazu gehören Schulen ebenso wie der öffentliche Nahverkehr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hohe Temperaturen in Schulen können das Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen. Gleichzeitig gehören Kinder zu den besonders hitzeempfindlichen Bevölkerungsgruppen. Deshalb brauchen städtische Schulen klare Empfehlungen für den Umgang mit extremen Hitzebelastungen. Langfristig müssen außerdem bauliche Maßnahmen wie Verschattung, geeigneter sommerlicher Wärmeschutz, Begrünung und – wo erforderlich – effiziente Kühlung stärker berücksichtigt werden [*9].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch Busse und Bahnen müssen bei zunehmenden Temperaturen zuverlässig nutzbar bleiben. Wer auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, kann hohen Temperaturen im Fahrzeug nicht ohne Weiteres ausweichen. Die Stadt soll sich deshalb dafür einsetzen, die Klimatisierung und Belüftung des Münchner Nahverkehrs weiter zu verbessern und besonders hitzeexponierte beziehungsweise bislang nicht ausreichend klimatisierte Fahrzeuge und Linien prioritär zu berücksichtigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Klimaanpassung muss zum Maßstab städtischer Planung werden</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die genannten Maßnahmen dürfen nicht von einzelnen Förderprogrammen oder kurzfristigen Projekten abhängen. Wenn München dauerhaft mit zunehmender Hitze umgehen muss, muss Klimaanpassung zu einem festen Bestandteil der städtischen Planung werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die aktuelle Stadtklimaanalyse bietet hierfür bereits eine wichtige Grundlage. Sie ermöglicht es, thermische Belastungen räumlich zu erfassen und bei der Planung des Stadtgebiets zu berücksichtigen. Diese Informationen müssen deshalb konsequent in Bau-, Sanierungs- und Freiraumplanung einfließen [*10].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei jedem städtischen Bau- und Umbauprojekt sollte deshalb systematisch gefragt werden: Wie kann Hitze reduziert werden? Wo kann Schatten entstehen? Welche Flächen können begrünt oder entsiegelt werden? Wie kann Regenwasser vor Ort gehalten werden? Und wie kann verhindert werden, dass heute Strukturen entstehen, die München künftig noch stärker aufheizen?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei sollen insbesondere Projekte in stark hitzebelasteten und sozial besonders vulnerablen Quartieren priorisiert werden. Klimaanpassung wird so von einer freiwilligen Zusatzleistung zu einem regulären Maßstab guter Stadtplanung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Klimaanpassung muss sozial gerecht sein</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hitze trifft Menschen nicht unabhängig von ihren Lebensbedingungen. Die individuelle Belastung hängt unter anderem von Alter, gesundheitlicher Situation, Wohnverhältnissen, Einkommen und der Möglichkeit ab, der Hitze auszuweichen. Auch die räumliche Verteilung von Grün, Schatten und stark versiegelten Flächen ist innerhalb einer Stadt ungleich [*11].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für München bestehen bereits Hinweise darauf, dass Umweltressourcen sozial unterschiedlich verteilt sind. Untersuchungen des Umweltbundesamtes zeigen beispielsweise Zusammenhänge zwischen sozioökonomischem Status und der Verfügbarkeit von Grünflächen in Münchner Nachbarschaften. Gleichzeitig bestehen weiterhin Wissenslücken darüber, wie unterschiedliche soziale Gruppen konkret von Hitze und anderen Umweltbelastungen betroffen sind [*12].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb braucht München eine systematische Betrachtung dieser Ungleichheiten. Die Stadt soll erfassen, wo sich hohe thermische Belastung, geringe Verfügbarkeit von Grün und Verschattung sowie eine erhöhte soziale Vulnerabilität überschneiden. <strong>Diese Analyse darf nicht Selbstzweck sein: Ihre Ergebnisse müssen unmittelbar in die Priorisierung kommunaler Klimaanpassungsmaßnahmen einfließen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>So entsteht ein klarer Grundsatz für die Münchner Klimaanpassung: <strong>Nicht dort anfangen, wo eine Maßnahme am einfachsten umzusetzen ist, sondern dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>München muss jetzt vorsorgen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>München hat mit der Stadtklimaanalyse und bestehenden Klimaanpassungsstrategien bereits wichtige Grundlagen geschaffen. Jetzt kommt es darauf an, aus diesen Grundlagen konsequentes kommunales Handeln abzuleiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine hitzeresiliente Stadt entsteht nicht durch eine einzelne Großmaßnahme. Sie entsteht durch viele miteinander verbundene Veränderungen: mehr Schatten und Begrünung, weniger Versiegelung, mehr Wasserrückhalt, hitzetaugliche öffentliche Gebäude und Verkehrsmittel sowie einen unmittelbaren Schutz der Menschen während extremer Hitze.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei muss die Stadt ihre Ressourcen gezielt einsetzen. <strong>Die Orte mit der höchsten Hitzebelastung und der größten sozialen Verwundbarkeit müssen dabei zuerst berücksichtigt werden.</strong> So wird Klimaanpassung nicht nur zu einer ökologischen, sondern auch zu einer Frage der sozialen Gerechtigkeit – und München zu einer Stadt, die auch unter den Bedingungen zunehmender Hitze lebenswert bleibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Quellen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*1]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-hitzewelle-trinkwasser-verkehr-infrastruktur-li.3509204?reduced=true">https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-hitzewelle-trinkwasser-verkehr-infrastruktur-li.3509204?reduced=true</a>]</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*2]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2026/20260831_deutschlandwetter_sommer_news.html">https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2026/20260831_deutschlandwetter_sommer_news.html</a>].</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*3]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://stadt.muenchen.de/infos/stadtklima-klimaanpassung.html">https://stadt.muenchen.de/infos/stadtklima-klimaanpassung.html</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.nature.com/articles/s41598-021-04669-8.epdf?sharing_token=QIxkaeMm2n16eIQkxZtrmNRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0PY2ARKINwbkcmX8Rx8_P15i8WZxPISceXr12qLkzRf5NCYm4Sb-8D0eu4qXRzh1o8fqo1FVx5Wfzosa_ZFKD28xDAZ3zJLyYEhYvXEo1cnMiEN9rQKxeTMt5651d_PZRQ%3D">https://www.nature.com/articles/s41598-021-04669-8.epdf?sharing_token=QIxkaeMm2n16eIQkxZtrmNRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0PY2ARKINwbkcmX8Rx8_P15i8WZxPISceXr12qLkzRf5NCYm4Sb-8D0eu4qXRzh1o8fqo1FVx5Wfzosa_ZFKD28xDAZ3zJLyYEhYvXEo1cnMiEN9rQKxeTMt5651d_PZRQ%3D</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/stadtbegruenung-nicht-nur-baeume-sind-wichtig">https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/stadtbegruenung-nicht-nur-baeume-sind-wichtig</a> ]</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*4]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/1137624/WD-5-091-25.pdf">https://www.bundestag.de/resource/blob/1137624/WD-5-091-25.pdf</a> (Konzept der Schwammstadt)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.springerprofessional.de/schwammstadt-konzept/51291446">https://www.springerprofessional.de/schwammstadt-konzept/51291446</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.duh.de/newsletter/unser-hitze-check-deckt-auf-diese-staedte-werden-im-sommer-zur-hitzehoelle/">https://www.duh.de/newsletter/unser-hitze-check-deckt-auf-diese-staedte-werden-im-sommer-zur-hitzehoelle/</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.akdb.de/newsroom/newsletter/wenn-die-stadt-zum-schwamm-wird/">https://www.akdb.de/newsroom/newsletter/wenn-die-stadt-zum-schwamm-wird/</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*5]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.abpflastern.de/index.php/klimabonus/">https://www.abpflastern.de/index.php/klimabonus/</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*6]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2024/07/Hitzeschutzstrategie.html">https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2024/07/Hitzeschutzstrategie.html</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.baunetz-campus.de/news/sos-urban-heat-temporaere-hitzeminderung-im-oeffentlichen-raum-10397833">https://www.baunetz-campus.de/news/sos-urban-heat-temporaere-hitzeminderung-im-oeffentlichen-raum-10397833</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*7]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://bau-muenchen.com/de/bau-insights/detail/die-klimaresiliente-stadt.html">https://bau-muenchen.com/de/bau-insights/detail/die-klimaresiliente-stadt.html</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.bmwsb.bund.de/DE/stadtentwicklung/klimagerechte-stadtentwicklung/hitzeschutz/hitzeschutz_node.html">https://www.bmwsb.bund.de/DE/stadtentwicklung/klimagerechte-stadtentwicklung/hitzeschutz/hitzeschutz_node.html</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*8]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10217575/">https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10217575/</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4539814/">https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4539814/</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*9]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://bildungimklimawandel.de/resiliente-bildung/hitze-und-bildung">https://bildungimklimawandel.de/resiliente-bildung/hitze-und-bildung</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*10]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://stadt.muenchen.de/infos/stadtklima-klimaanpassung.html">https://stadt.muenchen.de/infos/stadtklima-klimaanpassung.html</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*11]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.sovd.de/aktuelles/meldung/sovd-unterstuetzt-forderungspapier-zum-hitzeschutz">https://www.sovd.de/aktuelles/meldung/sovd-unterstuetzt-forderungspapier-zum-hitzeschutz</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/11262/JHealthMonit_2023_S4_Hitze_Sachstandsbericht_Klimawandel_%20Gesundheit.pdf?sequence=1">https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/11262/JHealthMonit_2023_S4_Hitze_Sachstandsbericht_Klimawandel_%20Gesundheit.pdf?sequence=1</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/soziale-dimensionen-von-klimawandelfolgen">https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/soziale-dimensionen-von-klimawandelfolgen</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*12]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1438463916302632?via%3Dihub">https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1438463916302632?via%3Dihub</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt-gesundheit/umwelt-gesundheit-soziale-lage#umweltbedingte-mehrfachbelastungen">https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt-gesundheit/umwelt-gesundheit-soziale-lage#umweltbedingte-mehrfachbelastungen</a></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 06 Sep 2026 17:48:35 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Wiederanerkennung des AK Bildung und Jugend</title>
                        <link>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/Wiederanerkennung-des-AK-Bildung-und-Jugend-1191</link>
                        <author>Simon Aumeier (LV Grüne Jugend Bayern)</author>
                        <guid>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/Wiederanerkennung-des-AK-Bildung-und-Jugend-1191</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND München möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Arbeitskreis Bildung und Jugend wird für das folgende Halbjahr erneut anerkannt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Arbeitskreis Bildung und Jugend hat im vergangenen Jahr dazu beigetragen, innerhalb der GRÜNEN JUGEND München einen Raum für Austausch und Diskussion über bildungspolitische Themen zu schaffen. Gleichzeitig bot er insbesondere Schüler*innen Möglichkeiten zur Vernetzung und zum gemeinsamen Austausch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Arbeitskreis hat im vergangenen Halbjahr, trotz Sommerpause, dreimal getagt und Bildungsangebote zu unterschiedlichen Themen angeboten, hauptsächlich zum Schwerpunktthema Bildungsgerechtigkeit. Wir haben uns unter anderem mit der mangelnden Chancengerechtigkeit und Inklusion im Schulsystem beschäftigt. Zudem haben wir über Alternativmodelle wie die Gemeinschaftsschule diskutiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor den regulären AK Treffen fanden Vernetzungstreffen statt, die eine gezielte Vernetzung von Schüler*innen zum Ziel hatten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im kommenden Halbjahr soll der Arbeitskreis erneut einen Themenschwerpunkt verfolgen und dazu passende Veranstaltungen planen und durchführen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Halbjahresschwerpunkt lautet: „Schule und Demokratie – welchen Einfluss ein autoritäres Schulsystem auf unsere Demokratie hat“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Rahmen des Halbjahresschwerpunkts soll zunächst untersucht werden, an welchen Stellen Mitbestimmung der Schüler*innen fehlt und aus welchen historischen Zusammenhängen diese autoritären Strukturen kommen, die heute immer noch fortbestehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darauf aufbauend soll untersucht werden, welchen Einfluss diese Strukturen auf Kinder und Jugendliche und damit auch auf unsere Gesellschaft haben. Inwiefern begünstigt ein autoritär-hierarchisches Schulsystem das Erstarken faschistischer und antidemokratischer Kräfte? Wie kann eine demokratische Schule aussehen?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Arbeitskreis möchten wir uns zu diesem Schwerpunkt einen Bildungsauftrag geben. Wie bisher wollen wir in unseren Treffen verschiedene Veranstaltungsformate ausprobieren (Podiumsdiskussion, Workshops etc.).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Treffen sollen nach Möglichkeit alle sechs Wochen stattfinden; die Teilnahme steht gemäß den Vorgaben der Satzung allen Mitgliedern der GRÜNEN JUGEND München offen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusätzlich möchten wir unserem Vernetzungsanspruch gerecht werden: Die Koordinator*innen sollen prüfen, ob wie im vergangenen Halbjahr regelmäßig ein schüler*inneninternes Vernetzungsangebot stattfinden kann. Auch eine Vernetzung bzw. Einbindung in Vernetzungsangebote von Auszubildenden soll geprüft und bestmöglich berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein weiteres Ziel ist die Pflege der Zusammenarbeit mit den anderen Arbeitskreisen der GRÜNEN JUGEND München. Der Arbeitskreis soll den Koordinator*innen die Durchführung eines gemeinsamen Treffens mit dem Arbeitskreis „Klimagerechtigkeit“ vorschlagen und diese gemeinsam prüfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Arbeitskreis möchte außerdem auch künftig die Beschlusslage der GRÜNEN JUGEND München zu seinem Themengebiet stetig prüfen, erweitern und bei Bedarf nachbessern.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 06 Sep 2026 17:01:22 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Wiederanerkennung des AK Klimagerechtigkeit </title>
                        <link>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/Wiederanerkennung-des-AK-Klimagerechtigkeit-12764</link>
                        <author>Alexander Schiller (KV München)</author>
                        <guid>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/Wiederanerkennung-des-AK-Klimagerechtigkeit-12764</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach diesem beispiellosen Hitzesommer mit über 15.000 Toten, Waldbränden, Dürre, Wasserknappheit in München und anderswo und Niedrigwasser in den Flüssen haben hoffentlich noch ein bisschen mehr Menschen in Deutschland gecheckt, wie dringend der Klimawandel ist. Während dieser Sommer in Deutschland außergewöhnlich war, reihte sich die verheerende Sturzflut in Nepal und Tibet in die immer stärkeren Extremwetter ein, die die Länder des globalen Südens schon seit Langem immer öfter treffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb wollen wir den AK Klimagerechtigkeit wieder anerkennen lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im letzten halben Jahr haben wir uns genauer mit dem Thema beschäftigt, haben einen Film über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ozeane geschaut und einen Antrag für diese Mitgliederversammlung geschrieben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im nächsten halben Jahr wollen wir noch tiefer einsteigen. Was heißt Klimagerechtigkeit konkret? Welche Rolle spielen dabei Rassismus, Ungleichheit und das Patriarchat? (Wusstet ihr zum Beispiel, dass FLINTA*-Personen überproportional von Klimawandelfolgen betroffen sind, während vor allem Männer die katastrophalen Entscheidungen in den fossilen Konzernen und der Finanzwirtschaft treffen? [1])</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie stehen die Chancen für die Pariser Klimaziele und was ist dafür nötig? Welchen Beitrag könnten wir als Grüne Jugend leisten, damit diese Welt besser wird?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unter anderem damit wollen wir uns beschäftigen, und wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und diesem Antrag zustimmt!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[1] <a href="https://www.eurac.edu/de/blogs/imagining-futures/das-patriarchat-am-steuer-der-klimakrise">https://www.eurac.edu/de/blogs/imagining-futures/das-patriarchat-am-steuer-der-klimakrise</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 06 Sep 2026 08:57:26 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Solidarität muss (Verbands)Praxis werden!</title>
                        <link>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/Solidaritat-muss-Verbands-Praxis-werden-57929</link>
                        <author>David Vadasz (LV Grüne Jugend Bayern)</author>
                        <guid>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/Solidaritat-muss-Verbands-Praxis-werden-57929</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die GRÜNE JUGEND München beschließt, Solidarität mit strukturschwächeren Verbänden zu einem festen Bestandteil ihrer Verbandsarbeit zu machen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei gelten für alle Formen der Unterstützung folgende Grundsätze:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bedürfnisse vor Ort: Unterstützung soll gemeinsam mit den jeweiligen Verbänden entwickelt werden und sich an deren konkreten Bedürfnissen orientieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gegenseitiger Austausch: Gemeinsame Projekte sollen nicht nur Ressourcen aus München in andere Verbände bringen. Auch Erfahrungen, Perspektiven und politische Praxis der unterstützten Verbände sollen in unsere eigene Arbeit einfließen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ermöglichen, nicht ersetzen: Ziel ist es, die eigenständige politische Arbeit strukturschwächerer Verbände zu stärken und ihnen zusätzliche Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Beziehungen aufbauen: Wo es sinnvoll ist, sollen langfristige Kooperationen aufgebaut werden, statt Unterstützung ausschließlich als einzelne, voneinander unabhängige Maßnahmen zu verstehen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, anderen Verbänden vorzuschreiben, was sie brauchen oder wie sie ihre politische Arbeit organisieren sollen. Solidarität funktioniert nur, wenn sie an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen und Strukturen vor Ort ansetzt. Wir wollen deshalb nicht für andere Verbände entscheiden, sondern Ressourcen, Wissen und Möglichkeiten mit ihnen teilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf dieser Grundlage beschließt die GRÜNE JUGEND München insbesondere folgende Maßnahmen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>1. Finanzielle Unterstützung ermöglichen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND München leistet im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten einen regelmäßigen finanziellen Beitrag zur strukturellen Unterstützung anderer Verbände. Dafür sollen insbesondere bestehende Strukturförderinstrumente (Strukturfördertopf) der Bundesebene der GRÜNEN JUGEND genutzt werden. Alternativ oder ergänzend kann eine direkte finanzielle Unterstützung konkreter strukturschwächerer Verbände erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schon ein kleiner Betrag macht oft einen großen Unterschied. Unsere Unterstützung soll jedoch über eine symbolische Beteiligung hinausgehen und einen spürbaren Beitrag zur politischen Arbeit strukturschwächerer Verbände leisten. Dafür ist es angemessen, auch einen Teil unserer eigenen finanziellen Handlungsmöglichkeiten solidarisch einzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Perspektivisch soll die finanzielle Unterstützung strukturschwächerer Verbände über einen festen Anteil der jährlich frei verfügbaren finanziellen Mittel der GRÜNEN JUGEND München abgesichert werden. Der Vorstand wird beauftragt, im Rahmen der kommenden Haushaltsaufstellungen einen hierfür angemessenen und dauerhaft tragfähigen Anteil vorzuschlagen und dessen Berücksichtigung in der Haushaltsplanung sicherzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>2. Wissen, Zeit und personelle Ressourcen teilen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Solidarität besteht nicht nur aus finanziellen Mitteln. Gerade für kleinere Verbände können Wissen, Erfahrung und praktische Unterstützung mindestens genauso wertvoll sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND München unterstützt deshalb strukturschwächere Verbände auch bei konkreten Projekten. Mitglieder aus München können beispielsweise bei Veranstaltungen vor Ort mithelfen, Workshops anbieten, bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen oder Erfahrungen aus der Organisation größerer Veranstaltungen und Kampagnen teilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Mitglieder der GRÜNEN JUGEND München für solche gemeinsamen Projekte in andere Regionen fahren, soll nach Möglichkeit auch die Übernahme der entstehenden Fahrtkosten durch die GRÜNE JUGEND München ermöglicht werden. Solidarisches Engagement soll nicht davon abhängen, ob einzelne Menschen die damit verbundenen Kosten privat tragen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>3. Partnerschaften und Patenschaften aufbauen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND München baut langfristige Partnerschaften oder Patenschaften mit mindestens einem konkreten strukturschwächeren Verband auf und strebt perspektivisch weitere Partnerschaften an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine solche Partnerschaft kann beispielsweise bedeuten, dass sich zwei Verbände regelmäßig austauschen, gemeinsame Veranstaltungen organisieren, gegenseitig zu Veranstaltungen einladen oder sich bei konkreten Projekten unterstützen. Auch regelmäßige digitale Treffen zwischen den Vorständen oder offenen Treffen der jeweiligen Verbände könnten Bestandteil einer solchen Partnerschaft sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dadurch kann aus punktueller Unterstützung eine dauerhafte Beziehung entstehen. Gerade für kleinere Verbände kann es wertvoll sein, einen festen Partnerverband zu haben, auf dessen Erfahrungen und Unterstützung sie bei Bedarf zurückgreifen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig profitieren auch wir von diesen Beziehungen. Wir können politische Erfahrungen aus anderen Regionen kennenlernen, unsere eigenen Perspektiven erweitern und stärker verstehen, unter welchen Bedingungen junge Menschen an anderen Orten linke und progressive politische Arbeit leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>4. Gemeinsame Veranstaltungen und Austausch organisieren</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND München soll verstärkt gemeinsame Veranstaltungen mit strukturschwächeren Verbänden organisieren oder Mitglieder dieser Verbände aktiv in Veranstaltungen der GRÜNEN JUGEND München einbinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Denkbar wäre beispielsweise, Mitglieder strukturschwächerer Verbände zu Veranstaltungen wie der Herbstwerkstatt, anderen Bildungsevents oder einer FLINTA*-Fahrt einzuladen und ihnen dort nicht nur eine Teilnahme zu ermöglichen, sondern sie aktiv in die Planung und Durchführung einzubeziehen, wenn dies von beiden Seiten gewünscht ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch gemeinsame Veranstaltungen in den jeweiligen Regionen können sinnvoll sein. So können Mitglieder der GRÜNEN JUGEND München ihre Erfahrungen und Ressourcen einbringen und gleichzeitig von den Erfahrungen der Aktiven vor Ort lernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei soll insbesondere auch die Situation von Verbänden in Ostdeutschland sichtbar gemacht werden. Gemeinsame Veranstaltungen und Begegnungen können dazu beitragen, die dortigen politischen Herausforderungen nicht nur abstrakt zu benennen, sondern die Perspektiven der Menschen sichtbar zu machen, die unter diesen Bedingungen linke und progressive politische Arbeit leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>5. Zuhören und lernen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND München will die Zusammenarbeit nicht nur nutzen, um andere Verbände zu unterstützen, sondern auch, um selbst zu lernen. Ostdeutsche Geschichte und die politischen Erfahrungen der Menschen vor Ort gehen auch uns etwas an. Erfahrungen mit Strukturwandel und den Folgen der Wiedervereinigung können uns beispielsweise zeigen, wie wichtig es ist, die ökologische Transformation sozial gerecht und gemeinsam mit den Menschen vor Ort zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch im Umgang mit dem Rechtsruck können wir voneinander lernen. In vielen ostdeutschen Regionen gibt es langjährige Erfahrungen mit antifaschistischer Arbeit unter schwierigen Bedingungen. Diese Erfahrungen sind auch für uns relevant, denn weder die AfD noch der Rechtsruck sind ein rein ostdeutsches Problem. Wir wollen deshalb zuhören, Erfahrungen aufnehmen und gemeinsam daraus für unsere politische Praxis lernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Vorstand der GRÜNEN JUGEND München wird beauftragt, die Umsetzung der in diesem Antrag beschlossenen Maßnahmen in einen sinnvollen Zeitplan zu überführen und im Verbandsjahr 2026/27 mit der Umsetzung zu beginnen. Die Maßnahmen sind bei den kommenden Haushaltsaufstellungen und Jahresplanungen zu berücksichtigen und entsprechend mit den notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen zu hinterlegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig sind alle Mitglieder der GRÜNEN JUGEND München eingeladen und aufgerufen, sich an der Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen zu beteiligen, eigene Ideen für solidarische Projekte einzubringen und den Austausch mit anderen Verbänden aktiv mitzugestalten. Solidarische Verbandsarbeit soll dabei nicht allein Aufgabe des Vorstands sein, sondern als gemeinsames Anliegen des gesamten Kreisverbands verstanden und mit Leben gefüllt werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Solidarität ist eine der zentralen politischen Forderungen der GRÜNEN JUGEND. Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der Menschen füreinander einstehen, Ressourcen gerecht verteilt werden und niemand aufgrund der eigenen sozialen oder finanziellen Situation von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen wird. Solidarität bedeutet für uns, Verantwortung füreinander zu übernehmen und gemeinsam dafür zu sorgen, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, ihre Interessen einzubringen, aktiv zu werden und für ihre Überzeugungen einzustehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Doch wenn wir Solidarität glaubwürdig und authentisch in der Gesellschaft einfordern wollen, müssen wir uns auch selbst daran messen lassen: Wie solidarisch sind wir eigentlich als Verband?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Denn auch innerhalb der GRÜNEN JUGEND sind die Voraussetzungen für politische Arbeit sehr unterschiedlich. Manche Kreis- und Landesverbände haben viele aktive Mitglieder, umfangreiche finanzielle Mittel und gewachsene Strukturen. Andere bestehen aus wenigen Aktiven, haben deutlich weniger finanzielle Möglichkeiten und müssen ihre politische Arbeit mit sehr begrenzten personellen Ressourcen organisieren. Während manche Verbände regelmäßig große Veranstaltungen durchführen können, kann es für andere bereits eine Herausforderung sein, genügend Menschen für eine Veranstaltung zusammenzubekommen oder die dafür notwendigen Kosten aufzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Unterschiede sind nicht einfach eine Frage von Engagement oder politischer Motivation. Strukturen entstehen unter unterschiedlichen gesellschaftlichen und regionalen Bedingungen. Ein Kreisverband in einer Großstadt kann beispielsweise auf eine große Zahl junger Menschen, eine vielfältige Zivilgesellschaft und eine Vielzahl an politischen und kulturellen Angeboten zurückgreifen. In ländlicheren Regionen oder Regionen mit einer zahlenmäßig kleineren linken und progressiven Zivilgesellschaft kann es hingegen wesentlich schwieriger sein, dauerhaft neue Mitglieder zu gewinnen und politische Strukturen aufzubauen, sowie diese aktiv zu halten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Besonders deutlich werden diese Unterschiede mit Blick auf Ostdeutschland. Viele unserer Verbände dort arbeiten unter historischen, politischen und gesellschaftlichen Bedingungen, die sich von denen in westdeutschen Großstädten deutlich unterscheiden. Junge Menschen, die sich für linke, progressive, antifaschistische und emanzipatorische Politik engagieren, sind dort mit einem deutlich stärkeren gesellschaftlichen Druck und einer stärkeren Präsenz rechter und rechtsextremer Strukturen konfrontiert. Diese besonderen Herausforderungen müssen wir als Gesamtverband anerkennen und sichtbar machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gleichzeitig wäre es falsch, strukturelle Schwäche ausschließlich mit Ostdeutschland gleichzusetzen. Auch innerhalb Bayerns und in anderen Teilen der Bundesrepublik gibt es Kreis- und Landesverbände, die mit wenigen Mitgliedern, begrenzten finanziellen Mitteln oder fehlenden personellen Ressourcen arbeiten. Strukturschwächere Verbände kann es überall dort geben, wo die Voraussetzungen für den Aufbau und die Aufrechterhaltung linker und progressiver politischer Strukturen herausfordernder sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese unterschiedlichen Voraussetzungen zeigen sich auch in der finanziellen Ausstattung unserer Verbände. Gerade auf Landesebene können die finanziellen Möglichkeiten der GRÜNEN JUGEND davon beeinflusst werden, wie stark Bündnis 90/DIE GRÜNEN vor Ort aufgestellt ist und welche parlamentarischen und organisatorischen Strukturen bestehen. Während die GRÜNEN in einigen Bundesländern über eine starke parlamentarische Präsenz verfügen, gibt es insbesondere in Ostdeutschland Länder, in denen sie gar nicht oder nur mit wenigen Abgeordneten in den Landesparlamenten vertreten sind. Das bedeutet häufig auch weniger oder keine öffentliche Förderung für die GRÜNE JUGEND und weniger finanzielle Möglichkeiten für eine Unterstützung durch die GRÜNEN vor Ort. Diese strukturellen Unterschiede wirken sich unmittelbar auf die politische Arbeit aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für die GRÜNE JUGEND vor Ort kann das bedeuten, dass sie nicht nur weniger Möglichkeiten hat, politische Inhalte zu setzen und Veranstaltungen zu organisieren, sondern ständig um die grundlegenden Voraussetzungen ihrer eigenen politischen Arbeit kämpfen muss. Wenn bei jeder Veranstaltung die Frage im Raum steht, ob und wie sie finanziert werden kann und wo sie überhaupt stattfinden kann, bleibt weniger Raum, um über politische Inhalte zu sprechen und aktiv Politik mitzugestalten. Wenn öffentlich geförderte Jugendzentren aus Sorge vor der AfD ihre Türen für Veranstaltungen der GRÜNEN JUGEND verschließen, verschärft sich diese Situation zusätzlich. Aus politischer Arbeit wird so schnell ein dauernder Kampf um die eigenen Strukturen und Handlungsmöglichkeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Strukturelle Unterschiede sind nicht allein das Ergebnis unterschiedlicher Mitgliederzahlen oder interner Verbandsstrukturen, sondern auch Ausdruck der unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, unter denen unsere Mitglieder vor Ort arbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade deshalb müssen wir uns als Gesamtverband fragen, wie wir mit diesen unterschiedlichen Ausgangslagen umgehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die GRÜNE JUGEND München ist dabei in einer besonderen Situation. Wir sind ein großer und mitgliederstarker Kreisverband mit vielen engagierten Menschen. Wir verfügen über gewachsene Strukturen, Erfahrungen in der Organisation von Veranstaltungen und politischen Kampagnen und über finanzielle und personelle Möglichkeiten, die anderen Verbänden nicht in gleichem Umfang zur Verfügung stehen. Gleichzeitig profitieren wir als Großstadtverband von einem Umfeld, in dem es viele junge Menschen, politische Initiativen, Vereine und andere linke und progressive Strukturen gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Diese Möglichkeiten sind ein Privileg. Und aus Privilegien entsteht Verantwortung.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn wir mehr Möglichkeiten haben, politische Arbeit zu organisieren, sollten wir diese Möglichkeiten auch nutzen, um anderen Verbänden politische Arbeit zu ermöglichen. Solidarität darf dabei nicht erst dann einsetzen, wenn ein Verband akute Unterstützung benötigt. Sie sollte ein fester Bestandteil unserer Verbandskultur sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit diesem Antrag wollen wir Solidarität zu einem konkreten Anspruch an unsere eigene Verbandsarbeit machen. Die GRÜNE JUGEND München soll sich ihrer eigenen Ressourcen und Möglichkeiten bewusst sein und diese nicht ausschließlich für die eigene Verbandsarbeit einsetzen. Wir wollen einen Verband, in dem politische Teilhabe nicht davon abhängt, ob man zufällig in einem mitgliederstarken Großstadtverband lebt oder in einer Region, in der linke und progressive Strukturen deutlich schwieriger aufzubauen und zu erhalten sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Solidarität bedeutet für uns dabei nicht, Unterschiede zwischen Verbänden unsichtbar zu machen. Im Gegenteil: Solidarität beginnt damit, unterschiedliche Ausgangslagen anzuerkennen und daraus Konsequenzen zu ziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn wir gesellschaftliche Solidarität fordern, müssen wir zeigen, dass sie auch innerhalb unseres eigenen Verbandes funktionieren kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Solidarität darf kein abstrakter politischer Wert bleiben. Sie muss gelebte (Verbands-)Praxis werden.</strong></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 23:54:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SÄA4: Finanzordnung</title>
                        <link>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/Finanzordnung-27018</link>
                        <author>Vorstand der GRÜNEN JUGEND München (dort beschlossen am 05.09.2026)</author>
                        <guid>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/Finanzordnung-27018</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Finanzordnung der GRÜNEN JUGEND München</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 1 Kostenerstattung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>A. Grundsätze</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Erstattungen werden ausschließlich auf Antrag gewährt. Der Antrag ist in Textform mit den bereitgestellten Formularen oder zur Niederschrift bei dem*der Schatzmeister*in zu stellen. Erstattungen werden nur für Kosten gewährt, die im Rahmen des von der MV beschlossenen Haushalt liegen. Die*der Schatzmeister*in prüft Ausgaben und Erstattungsanträge auf ihre Vereinbarkeit mit dem beschlossenen Haushalt und dieser Finanzordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Für Ausgaben, für die ein physischer Beleg (z. B. Kassenzettel, gedruckte Quittung) ausgestellt wurde, ist grundsätzlich der Originalbeleg einzureichen. Digitale Belege (z. B. PDF‑Rechnungen, Online‑Tickets, digitale Zahlungsbestätigungen) sind in der ursprünglichen digitalen Form einzureichen. Eine Erstattung auf Grundlage einer Kopie eines physischen Belegs ist nur in begründeten Ausnahmefällen und mit Zustimmung des*der Schatzmeister*in zulässig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Kann im Einzelfall kein Beleg vorgelegt werden, entscheidet die*der Schatzmeister*in nach pflichtgemäßem Ermessen auf Grundlage der vorgelegten Nachweise über die Anerkennung der Kosten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Erstattungsanträge ab 250 Euro sind durch den*die Schatzmeister*in zu zeichnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Über begründete Ausnahmen von den Regeln dieser Finanzordnung entscheidet der Vorstand im Einzelfall.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>B. Erstattungsberechtigte Anspruch auf die Erstattung haben folgende Personengruppen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) Teilnehmer*innen an Veranstaltungen der GRÜNEN JUGEND München, sofern sie an der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen mitwirkend sind und das Höchstalter der GRÜNE JUGEND Bayern nicht überschreiten,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) Mitglieder der Organe der GRÜNEN JUGEND München (für Fahrtkosten und sonstige notwendige Auslagen im Rahmen ihres Amtes),</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>c) geladene Gäste, Referent*innen sowie von der GRÜNEN JUGEND München ausdrücklich beauftragte Personen (für Fahrtkosten und sonstige notwendige Auslagen im Rahmen ihres Auftrags).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 2 Fristen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Alle Abrechnungen sind spätestens drei Monate nach der Veranstaltung bei dem*der Schatzmeister*in einzureichen. Ist die Veranstaltung zwischen 16. Oktober und 31. Dezember können Kostenerstattungen nur bis 15. Januar des folgenden Jahres beantragt werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Auszahlungen erfolgen ausschließlich in Euro.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Verspätet eingegangene Anträge sind zu begründen und sind gesondert bei dem*der Schatzmeister*in zu genehmigen. Ein Rechtsanspruch auf Erstattung besteht nicht.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Unkenntnis dieser Finanzordnung begründet keinen Anspruch auf eine Erstattung über die hierin vorgesehenen Regelungen hinaus.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 3 Fahrtkostenerstattung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Definition: Der Vorstand entscheidet darüber, zu welchen Veranstaltungen und in welcher Höhe Fahrtkosten erstattet werden. Der Antrag auf Erstattung zu einer Veranstaltung ist spätestens 3 Monate nach der Veranstaltung schriftlich beim Vorstand einzureichen. Die Fahrt sollte möglichst immer mit Bus/Bahn erfolgen. Generell sollte das jeweils günstigste Angebot genutzt werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Öffentlicher Personalnahverkehr und Regionalverkehr: Im ÖPNV und Regionalverkehr werden die jeweils günstigsten verfügbaren Tickets erstattet (z. B. Einzelfahrten, Tageskarten, Verbundtickets). Ist für den konkreten Zeitraum ein Mehrfahrten- oder Zeitangebot (z. B. Tages-, Wochen-, Bayern- oder Deutschlandticket) die günstigste Option, wird dieses vollständig erstattet.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Fernverkehr: Bei Fahrten mit dem Fernverkehr der Deutschen Bahn werden (Super) Sparpreise (Young / Last Minute) vollständig erstattet. Flexpreise werden wie folgt erstattet:</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a. ohne BahnCard: 50 %</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b. mit BahnCard 25: 66,66 %</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>c. mit BahnCard 50: 100 %.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sitzplatzreservierungen werden vollständig erstattet. Fahrten mit anderen Fernverkehrsanbietern (z. B. FlixTrain, FlixBus, Westbahn, ...) werden erstattet, sofern sie im Vergleich zu anderen verfügbaren Optionen nicht zu höheren Kosten führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Benutzung anderer Verkehrsmittel ist schriftlich zu begründen. Ausnahmeregelungen sind vom Vorstand zu genehmigen. Fahrtkosten können bei dem*der Schatzmeister*in unter Vorlage des Fahrausweises und der Fahrtrechnung beantragt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Voraussetzungen: Teilnehmer*innen an Veranstaltungen, die nicht mindestens 5 Tage vor Beginn der Veranstaltung angemeldet waren, haben keinen Anspruch auf eine vollständige Erstattung. Ein Rechtsanspruch hierauf besteht nicht. Hierüber entscheidet der*die Schatzmeister*in. Eine Teilnahme an den Veranstaltungen ist für die Erstattung von Fahrtkosten unbedingt erforderlich, über Ausnahmen entscheidet der*die Schatzmeister*in.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§4 Erstattung der Verpflegung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Teilnehmer*innen an Veranstaltungen der GRÜNEN JUGEND München bekommen für ihre Tagungen Verpflegung erstattet, sofern diese nicht gestellt wird. Verpflegung kann nur abgerechnet werden, sofern sie vegetarisch oder vegan ist. Voraussetzungen und Beträge richten sich nach denen von Bündnis 90/Die Grünen Landesverband Bayern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§5 Finanzbeschlüsse</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Finanzbeschlüsse ab 25 € benötigen die Zustimmung des*der Schatzmeister*in.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§6 Aufwandsersatz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Bei Bedarf können Mitglieder des Vorstandes als Aufwandsersatz eine Erstattung von Verpflegungsaufwand und Sachkosten, die ihnen im Rahmen ihrer Tätigkeit im Vorstand entstehen, erhalten, insofern die Haushaltslage dies zulässt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die maximale Erstattungshöhe für jedes Vorstandsmitglied darf die Höhe des gesetzlichen Ehrenamtsfreibetrags nicht übersteigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Erstattung erfolgt nur gegen Vorlage von Belegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Als Sachkosten im Rahmen der Tätigkeit im Vorstand können insbesondere abgerechnet werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Zeitungsabonnements,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Material zur thematischen Recherche,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Büromaterialien,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Materialien zur thematischen Weiterbildung im Rahmen der Vorstandstätigkeit,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• elektronische Geräte, sofern sie von allen Mitgliedern des Vorstands genutzt werden können,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Software, solange der Zugang allen Mitgliedern des Vorstands gewährt wird,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• für die Vorstandsarbeit anfallende Fahrtkosten (z.B. Deutschlandticket).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die jährliche Gesamthöhe der hier in § 5 genannten Aufwandsersatzzahlungen für alle Vorstandsmitglieder darf maximal 13 Prozent der Einnahmen des Vorjahreshaushalts betragen. Das Verhältnis der Auszahlungshöhe unter den Vorstandsmitgliedern ist Angelegenheit des Vorstands, und bei Bedarf kann es mit einer 2/3 Mehrheit des Vorstandes geändert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Die Geltendmachung der Aufwandsersatzzahlungen muss spätestens zwei Monate nach dem Ausscheiden aus dem Vorstandsamt erfolgen, jedoch min. vor dem 15. Januar des folgenden Jahres.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 7 Sonstige Kosten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle sonstigen Kosten müssen beim Vorstand beantragt werden, soweit sie nicht eindeutig aus einen Haushaltsbeschluss hervorgehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 8 Betreuungskosten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Betreuungskosten können allen Mitgliedern erstattet werden, sofern eine Mitnahme der zu betreuende Person zum Veranstaltungsort nicht möglich bzw. nicht zumutbar ist. Dies gilt insbesondere für die Betreuung von Kindern sowie für die Betreuung und Unterstützung pflegebedürftiger oder auf Betreuung angewiesener Personen. Die Erstattung von Betreuungskosten kann nach vorheriger Absprache mit dem*der Schatzmeister*in erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 9 Spenden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Spenden im Rahmen von Veranstaltungen: für Veranstaltungen der GRÜNEN JUGEND München, bei denen Verpflegung und/oder Übernachtung angeboten wird, können Spenden geleistet werden. Die Spenden müssen nicht kostendeckend sein, sondern lediglich einen Beitrag zur Finanzierung der Veranstaltung darstellen. Der Vorschlag über die Höhe einer Spende für eine Veranstaltung werden vom Veranstalter*in der jeweiligen Veranstaltung festgelegt und vom Vorstand abgesegnet. Die Teilnahmebeiträge basieren auf Freiwilligkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Fördermitgliedsbeiträge: Fördermitgliedsbeiträge sind finanzielle Beiträge, die von Personen geleistet werden, die als Fördermitglieder der Organisation geführt werden. Die Beiträge werden in einem von der jeweiligen Person festgelegten regelmäßigen Turnus erhoben. Eine eindeutige Zuordnung der geleisteten Beiträge zu den jeweiligen Fördermitgliedern ist sicherzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Andere Spenden: anlassbezogene Spenden können sowohl in bar als auch per Überweisung geleistet werden. Bei Barspenden ist sicherzustellen, dass die jeweiligen Beiträge der betreffende Anlass zugeordnet werden können. Bei Überweisungen muss eine eindeutige Zuordnung der jeweiligen Beiträge zu den spendenden Personen gewährleistet sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§10 Rechnungsprüfung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Mitgliederversammlung wählt zwei Rechnungsprüfer*innen, die die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung sowie das Übereinstimmen der Ausgaben mit den Beschlüssen prüfen. Rechnungsprüfer*innen werden in einem rollierenden System jeweils für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Jährlich ist ein*e Rechnungsprüfer*in neu zu wählen. Die Rechnungsprüfer*innen erstatten der Jahreshauptversammlung Bericht über die finanziellen Angelegenheiten des Verbandes und haben jederzeit Einsicht in alle Finanzunterlagen der GRÜNEN JUGEND München. Nicht wählbar für dieses Amt sind Mitglieder des Vorstandes und Mitarbeiter*innen der Landesgeschäftsstelle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Die Jahreshauptversammlung entlastet den gesamten Vorstand, nachdem der Rechnungsprüfungsbericht vorliegt. Die Entlastung gilt für den gesamten geprüften Rechnungszeitraum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schlussbestimmung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Finanzordnung der GRÜNEN JUGEND München tritt am Tage ihrer Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung am 15.09.2026 in Kraft und ersetzt die bisherige Finanzordnung vom 18.09.2024. Sie kann nur mit absoluter Mehrheit der Mitgliederversammlung geändert werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 21:26:39 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Gemeinsam gegen jeden Antisemitismus </title>
                        <link>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/Gemeinsam-gegen-jeden-Antisemitismus-18448</link>
                        <author>Alexander Gleichauf</author>
                        <guid>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/Gemeinsam-gegen-jeden-Antisemitismus-18448</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND München möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Die GRÜNE JUGEND München stellt sich gegen jede Form von Antisemitismus. Im Rahmen ihrer Bündnisarbeit sucht sie aktiv und regelmäßig den Austausch mit Bündnispartner*innen im gemeinsamen Kampf gegen Antisemitismus. In diesem Zusammenhang strebt sie auch danach, einen Austauschraum zwischen Mitgliedern der GRÜNEN JUGEND München und jüdischen sowie deutsch-israelitischen Organisationen zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. In Anbetracht des Beschlusses des Länderrats vom 12.07.2026 mit dem Titel &quot;Kein Frieden durch Krieg – Für einen gerechten Frieden in Israel und Palästina&quot; bemüht sich die GRÜNE JUGEND München darum, verloren gegangenes Vertrauen im Kampf gegen Antisemitismus zurückzugewinnen. Aus diesem Grund organisiert sie in diesem Jahr noch mindestens eine antisemitismuskritische Bildungsveranstaltung. Hierzu sucht der Vorstand der GRÜNEN JUGEND München auch aktiv das Gespräch mit langjährigen Bündnispartner*innen und Expert*innen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Debatten innerhalb der Grünen Jugend über Israel und Gaza haben zu erheblichen Konflikten mit Teilen jüdischer und deutsch-israelischer Organisationen geführt. Besonders deutlich wurde dies durch die öffentliche Kritik am Beschluss des Länderrats der Grünen Jugend vom 12. Juli 2026.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn Organisationen, mit denen die Grüne Jugend lange im Kampf gegen Antisemitismus verbunden war, erklären, eine Zusammenarbeit derzeit nicht mehr für möglich zu halten, müssen wir das ernst nehmen und reflektieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Antisemitismus ist kein abstraktes gesellschaftliches Problem. Jüdinnen und Juden erleben seine Auswirkungen unmittelbar. Deshalb müssen jüdische Perspektiven auch dann ernst genommen werden, wenn ihre Kritik an unseren eigenen Positionen unbequem ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die GRÜNE JUGEND München sollte deshalb aktiv dazu beitragen, verloren gegangenes Vertrauen wieder aufzubauen. Ein glaubwürdiger Einsatz gegen Antisemitismus braucht Austausch, Selbstkritik und verlässliche Beziehungen zu jüdischen und deutsch-israelischen Organisationen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 20:49:52 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SÄA3: Awarenessstatut der GRÜNEN JUGEND München</title>
                        <link>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/Awarenessstatut-der-GRUNEN-JUGEND-Munchen-21942</link>
                        <author>Vorstand der GRÜNEN JUGEND München (dort beschlossen am: 27.08.2026)</author>
                        <guid>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/Awarenessstatut-der-GRUNEN-JUGEND-Munchen-21942</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 1 Grundsätze der Awarenessarbeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Awarenessarbeit der GRÜNEN JUGEND München dient der Unterstützung von Personen, die Grenzüberschreitungen, Diskriminierung, Gewalt oder andere belastende Situationen erfahren haben, sowie der Prävention solcher Situationen innerhalb des Verbandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Die Awarenessarbeit orientiert sich an den Grundsätzen der Betroffenenorientierung, Definitionsmacht, Selbstbestimmung, solidarischen Parteilichkeit, Vertraulichkeit, Konsens und Intersektionalität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die Wahrnehmung und die Bedürfnisse aller betroffenen Personen stehen im Mittelpunkt der Awarenessarbeit. Die betroffene Person bestimmt selbst, wie sie das Erlebte benennt und welche Unterstützung sie in Anspruch nehmen möchte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Awarenessarbeit ersetzt keine professionelle psychologische, medizinische, sozialpädagogische oder rechtliche Beratung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>§ 2 Gewählte Awarenesspersonen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Mitgliederversammlung wählt zwei Awarenesspersonen, von denen mindestens eine FLINTA*-Person sein muss. Ihre Amtszeit beträgt ein Jahr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Die reguläre Wahl der Awarenesspersonen findet nicht auf derselben Mitgliederversammlung wie die reguläre Wahl des Vorstandes statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die Awarenesspersonen dürfen während ihrer Amtszeit weder Mitglied des Vorstandes noch Teil einer Ortsgruppenkoordination der GRÜNEN JUGEND München sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Die Awarenesspersonen koordinieren die Awarenessgruppe und stellen die dauerhafte Funktionsfähigkeit der Awarenessstruktur sicher. Sie sind insbesondere für die Koordination eingehender Awarenessanfragen, die interne Kommunikation der Awarenessgruppe sowie die Organisation von Qualifikation und Fortbildung verantwortlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Die Awarenesspersonen sind in der Bearbeitung von Awarenessfällen vom Vorstand unabhängig und nicht an dessen Weisungen gebunden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) Aus der Koordinationsfunktion der Awarenesspersonen entsteht keine Weisungsbefugnis gegenüber den Mitgliedern der Awarenessgruppe hinsichtlich der inhaltlichen Bearbeitung einzelner Awarenessfälle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(7) Bei vorzeitigem Ausscheiden einer Awarenessperson findet auf der nächsten Mitgliederversammlung eine Nachwahl für den verbleibenden Teil der Amtszeit statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(8) Scheitert die Wahl von zwei Awarenesspersonen unter Einhaltung der Quotierung nach Absatz 1, kann die Mitgliederversammlung die Aufgaben der gewählten Awarenesspersonen bis zu einer erfolgreichen Wahl an den Vorstand übertragen. Die Wahl der Awarenesspersonen ist auf der nächsten Mitgliederversammlung erneut durchzuführen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>§ 3 Awarenessgruppe</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die GRÜNE JUGEND München unterhält eine dauerhafte Awarenessgruppe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Der Awarenessgruppe gehören Personen an, die an einer Awarenessschulung, die weniger als 2 Jahre alt ist, teilgenommen haben und sich zur Einhaltung dieses Statuts sowie zur Vertraulichkeit verpflichtet haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Mitglieder der Awarenessgruppe scheiden mit ihrer Wahl in den Vorstand für die Dauer ihrer Amtszeit aus der Awarenessgruppe aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Die Awarenessgruppe unterstützt die gewählten Awarenesspersonen bei der Awarenessarbeit und übernimmt die operative Begleitung von Veranstaltungen sowie die Bearbeitung von Awarenessanfragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Die Namen der gewählten Awarenesspersonen und die Kontaktmöglichkeiten zur Awarenessstruktur werden den Mitgliedern dauerhaft zugänglich gemacht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>§ 4 Zusammenarbeit mit dem Vorstand</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Der Vorstand bestimmt aus seiner Mitte mindestens eine Awareness-Ansprechperson. Diese stellt den organisatorischen Austausch zwischen Vorstand, gewählten Awarenesspersonen und Awarenessgruppe sicher.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Die Awareness-Ansprechperson des Vorstandes nimmt an den organisatorischen Sitzungen der Awarenessgruppe teil.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Fallbesprechungen sind von organisatorischen Sitzungen oder Sitzungsteilen zu trennen. An Fallbesprechungen nehmen nach Möglichkeit alle Mitglieder der Awarenessgruppe teil.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Die Awarenesansprechperson des Vorstandes erhält keine Informationen über konkrete Awarenessfälle allein aufgrund ihrer Funktion.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Der Vorstand wird in einen konkreten Awarenessfall nur einbezogen, wenn</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>die betroffene Person der Weitergabe der erforderlichen Informationen zugestimmt hat,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>eine Entscheidung erforderlich ist, die nach Satzung oder sonstigen Regelungen ausschließlich dem Vorstand oder einem anderen Verbandsorgan obliegt,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>eine rechtliche Verpflichtung zur Weitergabe besteht oder</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>die Weitergabe zur Abwehr einer unmittelbaren erheblichen Gefahr erforderlich ist.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) In den Fällen des Absatzes 5 werden ausschließlich die für die jeweilige Aufgabe erforderlichen Informationen weitergegeben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(7) Die Bearbeitung eines Awarenessfalls und Entscheidungen des Vorstandes über verbandsorganisatorische Maßnahmen sind voneinander zu trennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>§ 5 Qualifikation</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die eigenständige Bearbeitung von Awarenessfällen, der Einsatz als Awarenessperson auf Veranstaltungen sowie die Mitgliedschaft in der Awarenessgruppe setzen den Abschluss einer anerkannten Awarenessschulung voraus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Die beiden gewählten Awarenesspersonen müssen die Voraussetzung nach Absatz 1 erfüllen oder diese innerhalb von zwei Monaten nach der Wahl nachholen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Alle Mitglieder des Vorstandes nehmen innerhalb von drei Monaten nach ihrer Wahl an einer Awareness-Grundlagenschulung teil.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Die Awarenessansprechpersonen des Vorstandes erfüllen die Voraussetzung nach Absatz 3 vor der erstmaligen Wahrnehmung ihrer Funktion.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>§ 6 Vertraulichkeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Alle im Rahmen der Awarenessarbeit bekannt gewordenen personenbezogenen Informationen werden vertraulich behandelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Die Weitergabe von Informationen erfolgt grundsätzlich nur mit Zustimmung der betroffenen Personen und ausschließlich in dem von ihr freigegebenen Umfang.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Von Absatz 2 wird ausschließlich abgewichen, soweit eine rechtliche Verpflichtung zur Weitergabe besteht oder die Weitergabe zur Abwehr einer unmittelbaren erheblichen Gefahr erforderlich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Der Kreis der über einen Awarenessfall informierten Personen wird auf die für dessen Bearbeitung erforderlichen Personen begrenzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Die Dokumentation personenbezogener Informationen wird auf das für die Bearbeitung des jeweiligen Awarenessfalls erforderliche Maß beschränkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>§ 7 Befangenheit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Personen, bei denen aufgrund persönlicher, politischer oder organisatorischer Beziehungen zu Beteiligten Zweifel an einer unabhängigen Bearbeitung eines Awarenessfalls bestehen, nehmen an dessen Bearbeitung nicht teil.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Eine Person gilt insbesondere als befangen, wenn sie</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>selbst an dem zugrunde liegenden Geschehen beteiligt ist,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>zu einer beteiligten Person in einem engen persönlichen Verhältnis steht,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>bereits in anderer Funktion unmittelbar an dem zugrunde liegenden Konflikt beteiligt war,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>ein eigenes erhebliches Interesse am Ausgang des Verfahrens hat,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p>oder sie sich selbst persönlich nicht in der Lage sieht, unbefangen und professionell an der Bearbeitung des Awarenessfalls teilzunehmen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Eine mögliche Befangenheit ist unverzüglich gegenüber den weiteren mit dem Fall befassten Awarenesspersonen offenzulegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Ist innerhalb der Awarenessstruktur der GRÜNEN JUGEND München keine unabhängige Bearbeitung möglich, wird mit Zustimmung der betroffenen Person eine geeignete externe Awareness- oder Beratungsstruktur hinzugezogen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>§ 8 Rechenschaft und demokratische Kontrolle</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die gewählten Awarenesspersonen legen der Mitgliederversammlung mindestens einmal innerhalb ihrer Amtszeit einen Bericht über die strukturelle Awarenessarbeit vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Der Bericht enthält keine personenbezogenen Informationen und keine Angaben, durch die Rückschlüsse auf konkrete Awarenessfälle oder beteiligte Personen möglich sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Eine gewählte Awarenessperson kann auf Antrag der Awarenessgruppe, des Vorstandes oder von mindestens zehn Mitgliedern, von denen mindestens die Hälfte FLINTA*-Personen sein müssen, durch die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit abgewählt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>§ 9 Schlussbestimmungen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Mitgliederversammlung entscheidet über Änderungen dieses Awarenessstatuts nach den hierfür geltenden Bestimmungen der Satzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Die erstmalige Wahl der gewählten Awarenesspersonen nach Inkrafttreten dieses Statuts findet auf der nach Maßgabe dieses Statuts nächstmöglichen Mitgliederversammlung statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Dieses Awarnessstatut der GRÜNEN JUGEND München tritt am Tage ihrer Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung am 15.09.2026 in Kraft und ersetzt das bisherige Awarnessstatut vom 13.03.2024. Sie kann nur mit absoluter Mehrheit der Mitgliederversammlung geändert werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das bisherige Awarenessstatut hat sich in der Praxis als nicht ausreichend erwiesen. Es fehlte an einer dauerhaft verlässlichen Struktur, klaren Zuständigkeiten und unabhängigen Ansprechpersonen. Awarenessarbeit wurde teilweise kurzfristig organisiert, während der Vorstand zugleich stark in einzelne Fälle eingebunden war, wodurch Interessenkonflikte entstehen konnten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das neue Awarenessstatut schafft deshalb verbindliche, dauerhafte Strukturen: mit gewählten Awarenesspersonen, einer festen Awarenessgruppe, klaren Regeln zu Unabhängigkeit, Befangenheit, Vertraulichkeit und Zusammenarbeit mit dem Vorstand. Gleichzeitig werden Grundsatzfragen bewusst von der praktischen Ausgestaltung getrennt, die weiterhin über Leitfäden geregelt wird. So soll Awarenessarbeit verlässlicher, transparenter und unabhängiger werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 16:38:34 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SÄA2: Einheitliche Bezeichnung der GRÜNEN JUGEND München</title>
                        <link>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/Einheitliche-Bezeichnung-der-GRUNEN-JUGEND-Munchen-1978</link>
                        <author>Vorstand der GRÜNEN JUGEND München (dort beschlossen am: 20.08.2026)</author>
                        <guid>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/Einheitliche-Bezeichnung-der-GRUNEN-JUGEND-Munchen-1978</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Die Mitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND München beschließt:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der gesamten Satzung wird die Bezeichnung der eigenen Gliederung einheitlich als „GRÜNE JUGEND München“ geführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abweichende Bezeichnungen wie insbesondere „Grüne Jugend München“, „Grüne Jugend“ oder vergleichbare Schreibweisen werden, soweit damit die in dieser Satzung geregelte Gliederung gemeint ist, durch „GRÜNE JUGEND München“ ersetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Soweit hierfür geringfügige grammatikalische oder redaktionelle Anpassungen erforderlich sind, werden diese entsprechend vorgenommen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Satzung verwendet derzeit unterschiedliche Schreibweisen und Bezeichnungen für die GRÜNE JUGEND München. Teilweise wird von „Grüne Jugend München“, teilweise von „GRÜNE JUGEND München“ gesprochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Satzung sollte bei der Bezeichnung der Organisation, deren Strukturen und Verfahren sie regelt, möglichst eindeutig und konsistent sein. Gerade innerhalb einer Satzung ist die Bezeichnung der eigenen Gliederung nicht lediglich eine stilistische Frage, sondern dient der eindeutigen Zuordnung von Rechten, Pflichten, Organen und Zuständigkeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb soll für unsere eigene Gliederung zukünftig durchgehend die vollständige Bezeichnung „GRÜNE JUGEND München“ verwendet werden. Dies entspricht zugleich einer einheitlichen Schreibweise innerhalb des gesamten Satzungstextes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Änderung ist rein redaktioneller Natur. Rechte, Pflichten, Zuständigkeiten und bestehende Regelungen werden dadurch nicht verändert. Allgemeine Bezugnahmen auf andere Gliederungen oder auf die GRÜNE JUGEND als Gesamtverband werden von der Änderung nicht erfasst.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 23 Aug 2026 12:37:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SÄA1: Vereinheitlichung der Bezeichnung FLINTA*-Personen</title>
                        <link>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/Vereinheitlichung-der-Bezeichnung-FLINTA-Personen-3784</link>
                        <author>Vorstand der GRÜNEN JUGEND München (dort beschlossen am: 20.08.2026)</author>
                        <guid>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/Vereinheitlichung-der-Bezeichnung-FLINTA-Personen-3784</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Die Mitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND München beschließt:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der gesamten Satzung wird die Bezeichnung „FLINTA*s“, soweit damit Personen bezeichnet werden, durch die Bezeichnung „FLINTA*-Personen” in der jeweils grammatikalisch erforderlichen Form ersetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bestehende Formulierungen mit „FLINTA*-Personen” bleiben unverändert. Soweit für die grammatikalische Einfügung geringfügige redaktionelle Anpassungen erforderlich sind, werden diese entsprechend vorgenommen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Satzung verwendet derzeit unterschiedliche Bezeichnungen für Personen, die unter das Akronym FLINTA* fallen. Teilweise wird von “FLINTA*s”<em>, </em>an anderen Stellen von„FLINTA*-Personen” gesprochen. Diese Begrifflichkeit wollen wir vereinheitlichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>FLINTA* ist ein Akronym, das verschiedene Geschlechtsidentitäten und gesellschaftliche Positionierungen zusammenfasst. Eine einzelne Person ist dabei nicht „ein FLINTA*“, sondern beispielsweise eine Frau, eine intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans oder agender Person. Die Formulierung „FLINTA*-Personen“ macht deutlich, dass das Akronym eine Sammelbezeichnung für unterschiedliche Personen und Perspektiven ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die bisher teilweise verwendete Bezeichnung “FLINTA*s” kann dagegen sprachlich den Eindruck einer einheitlichen sozialen Gruppe erzeugen. Gerade das wird den sehr unterschiedlichen Lebensrealitäten, Diskriminierungserfahrungen und politischen Perspektiven innerhalb dieses Begriffs nicht gerecht. Insbesondere INTA*-Perspektiven dürfen nicht dadurch unsichtbar werden, dass FLINTA* wie eine homogene Identitätskategorie verwendet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der Änderung ist keine inhaltliche Veränderung des Personenkreises verbunden. Sie dient vielmehr einer präziseren, respektvolleren und innerhalb der Satzung einheitlichen Sprache.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Da die Bezeichnung an mehreren Stellen der Satzung vorkommt und je nach Satzbau unterschiedliche grammatikalische Formen erforderlich sein können, erfolgt die Änderung als allgemeiner redaktioneller Änderungsauftrag. Erfasst werden ausschließlich Stellen, an denen mit „FLINTA*s“ tatsächlich Personen bezeichnet werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 23 Aug 2026 12:36:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V2: Verfahrensvorschlag für Abstimmungs- und Redemodalitäten</title>
                        <link>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/verfahrensvorschlag-fur-abstimmungs-und-redemodalitaten-27964</link>
                        <author>Vorstand der GRÜNEN JUGEND München (dort beschlossen am: 20.08.2026)</author>
                        <guid>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/verfahrensvorschlag-fur-abstimmungs-und-redemodalitaten-27964</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einbringungsrede Anträge (A): 3 Minuten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einbringungsrede Änderungsanträge (ÄA): 2 Minuten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einbringungsrede für Satzungsänderungsanträge (SÄA): 3 Minuten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bewerbungsreden für das Amt der Rechnungsprüfung (B): 3 Minuten (+1 Minute zur Beantwortung von Fragen)</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fragen zu Bewerbungen: 1 offene und 1 FLINTA*-Frage</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Geschäftsordnungsanträge (GO): 2 Minuten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gegenreden jeweils identisch zur Einbringung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Rechenschaftsberichte (R): 5 Minuten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einfache Redebeiträge: 3 Minuten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernichtung von Stimmzetteln</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 23 Aug 2026 12:32:56 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V1: Tagesordnung</title>
                        <link>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/tagesordnung-54754</link>
                        <author>Vorstand der GRÜNEN JUGEND München (dort beschlossen am: 20.08.2026)</author>
                        <guid>https://gj-muenchen-mv-25-1.antragsgruen.de/mv-3/tagesordnung-54754</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>TOP 0: Formalia</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>TOP 1: Bericht aus dem Vorstand</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>TOP 2: Satzungsänderungsanträge</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>TOP 3: <strong>Habib(t)is hoch hinaus - </strong>Antirassismus von der Straße bis ins Parlament!</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>TOP 4: Wahl der Rechnungsprüfung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>TOP 5: Anträge</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>TOP 6: Sonstiges</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 23 Aug 2026 12:28:00 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>